US-Regierung besteht auf "Bottom Kill"

13. August 2010, 21:15
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Um leckgeschlagene Ölquelle im Golf von Mexiko dauerhaft zu schließen

New Orleans - Die US-Regierung besteht auf einem Abschluss der Entlastungsbohrung, um die leckgeschlagene Ölquelle im Golf von Mexiko sicher und dauerhaft zu verschließen. Der Sonderbeauftragte im Kampf gegen die Ölpest, Thad Allen, sagte am Freitag, die Experten erörterten noch den besten Weg zur Vollendung der Bohrung, die Teil des sogenannten "Bottom Kills" ist.

Über den Nebenschacht soll die Quelle, die vergangene Woche bereits durch das vorhandene Steigrohr von oben mit Schlamm und Zement verschlossen wurde, auch von unten abgedichtet werden. Zwischenzeitlich war die Frage aufgekommen, ob der "Bottom Kill" nicht verzichtbar sein könnte. Doch Allen versicherte am Freitag, die Bohrarbeiten, die vor einigen Tagen wegen schlechten Wetters unterbrochen werden mussten, würden fortgesetzt. (APA)

  • Zement, der von oben in das Bohrloch gepumpt wurde, soll nun doch nicht ausreichen, um das Loch zu verschließen.
    foto: epa/british petroleum

    Zement, der von oben in das Bohrloch gepumpt wurde, soll nun doch nicht ausreichen, um das Loch zu verschließen.

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