ÖBB-Mitarbeiter verlor bei Unfall Oberarm: replantiert

13. August 2010, 13:07
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In siebenstündiger Operation konnte die Gliedmaße komplikationslos wiederhergestellt werden

Nach einem schweren Arbeitsunfall in Niederösterreich, bei dem einem ÖBB-Mitarbeiter der Oberarm abgetrennt wurde, konnte die Gliedmaße in einer siebenstündigen Operation in einem Wiener Spital replantiert werden. Wie die AUVA mitteilte, verlief der Eingriff im Meidlinger Unfallkrankenhaus komplikationslos.

Der 54-Jährige war Donnerstagnachmittag im Gemeindegebiet von Lanzendorf (Bezirk Wien-Umgebung) mit einer Erdungsstange in der Hand von einem Zug erfasst worden. Er wurde mit dem Notarzthubschrauber "Christophorus 9" ins UKH Meidling nach Wien geflogen.

Laut Polizei war der Mann an einer Baustelle in Lanzendorf tätig und damit beschäftigt, Erdungsstangen einzusammeln. Dabei ging er den Bahndamm entlang und dürfte in der Folge ausgerutscht oder ausgeschwenkt sein. Eine Erdungsstange wurde von einem herannahenden Zug erfasst und riss dem Arbeiter den Oberarm ab. (APA)

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