Borealis wieder mit Nettogewinn

12. August 2010, 12:14
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Wien - Der Kunststoffproduzent Borealis, an dem die OMV mit 36 Prozent beteiligt ist (64 Prozent gehören dem OMV-Kernaktionär IPIC), hat im ersten Halbjahr 2010 wieder schwarze Zahlen geschrieben. In den ersten sechs Monaten konnte der Kunststoffproduzent einen Nettogewinn von 146 Mio. Euro erwirtschaften. Im ersten Halbjahr 2009 betrug der Verlust noch 21 Mio. Euro, teilte Borealis am Donnerstag mit.

Im zweiten Quartal belief sich der Nettogewinn auf 92 Mio. Euro. Das bedeutet sowohl gegenüber dem ersten Quartal als auch dem zweiten Quartal des Vorjahres eine Verbesserung. Borealis konnte aufgrund gefallener Rohstoffpreise und gestiegener Polyolefinpreise bessere Margen erzielen.

Die Nettoverschuldung nahm im Verlauf des zweiten Quartals aufgrund der höheren Margen ab, die Verschuldungsquote stieg gegenüber Jahresende 2009 dagegen von 43 Prozent leicht auf 44 Prozent.

Im Vergleich zum ersten Quartal ist der Absatz in den meisten Marktsegmenten gestiegen, so das Unternehmen. Vor allem der Bereich Basischemikalien und der Bereich Melamin- und Pflanzennährstoffe hätten sich als profitabler erwiesen und zeigten einen höheren Absatz als im vergangenen Quartal.

Im Nahen Osten wurde das Borouge-2-Projekt des Joint-Ventures mit Borouge in Betrieb genommen. Auch die neue LDPE-Anlage in Stenungsund, Schweden, wurde gestartet und am 2. Juni offiziell eröffnet. (APA)

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