RIM lenkt im Blackberry-Streit mit Saudi-Arabien ein

11. August 2010, 12:22
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Codes für Kundentelefone für Behörden

Der Blackberry-Hersteller Research in Motion lenkt offenbar im Streit um die Datenkontrolle bei dem Smartphone ein. Um ein Verbot des Blackberry-Nachrichtendienstes zu vermeiden, habe das Unternehmen zugestimmt, saudiarabischen Behörden die Codes für die Telefone von Kunden zu übermitteln, sagte ein Branchenvertreter am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Die Idee, bei den einheimischen Telekommunikationsunternehmen Server zu installieren, habe sich als nicht praktikabel erwiesen. RIM wollte sich zunächst nicht dazu äußern.

700.000 Kunden

Die Aufsicht und die drei einheimischen Telekommunikationsunternehmen hatten den Einsatz der Server geprüft, um die Blackberry-Problematik zu lösen. Anders als die übrigen Handy-Firmen lässt RIM seine Datenströme nicht über die Server eines lokalen Telefonanbieters laufen, sondern über eigene in Kanada und Großbritannien. Mit etwa 700.000 Kunden ist Saudi-Arabien RIMs größter Markt im Nahen Osten. (Reuters)

 

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