Fünf Extremisten zu lebenslanger Haft verurteilt

10. August 2010, 16:57
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Mitglieder der verbotenen islamischen Gruppierung Jumatul Mujahedin Bangladesch

Dhaka - Ein Gericht im Norden Bangladeschs hat am Dienstag fünf Mitglieder der verbotenen islamischen Gruppierung Jumatul Mujahedin Bangladesch zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt. Der Richter sah es als erwiesen an, dass die Männer im Alter zwischen 22 und 28 Jahren an einer landesweiten Terrorkampagne beteiligt waren. Ihnen wurde zur Last gelegt, an fünf Bombenanschlägen beteiligt gewesen zu sein, die sich im August 2005 im nördlichen Bezirk Bogra ereigneten. Bei den Anschlägen gab es mehrere Tote.

Die Organisation Jumatul Mujahedin Bangladesch wirbt für die Einführung einer strengen Auslegung des islamischen Rechts, der Scharia. Sie soll hinter mehreren Anschlägen in Bangladesch stecken, bei denen mindestens 26 Menschen ums Leben kamen und Dutzende weitere verletzt wurden. (APA/apn)

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