Kampf um angeblichen Khmer-Goldschatz

9. August 2010, 21:31
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Mönche verteidigten Pagode, unter der eine Tonne Gold liegen soll, gegen Regierungstruppen

Phnom Penh - Ein angeblicher Goldschatz der Roten Khmer hat zu Auseinandersetzungen von Mönchen und Dorfbewohnern gegen Regierungstruppen geführt. Wie nationale Medien in Kambodscha am Montag berichteten, soll eine Tonne Gold im Wert von etwa 38 Millionen Dollar (27,6 Mio. Euro) unter einer Pagode auf einem Tempel-Gelände in Pailin in West-Kambodscha verborgen lagern.

Nach einem anonymen Hinweis auf das Gold wurden am Samstag und Sonntag Regierungstruppen losgeschickt. Sie sollten das Edelmetall in Staatseigentum überführen. Das scheiterte allerdings am Widerstand der Mönche, wie der stellvertretende Tempel-Chef, Nhim Sothon, sagte: "Unsere Mönche haben es beschützt und sie nicht hinein gelassen."

Während der Schreckensherrschaft der Roten Khmer in Kambodscha (1975-1979) wurden die Tempel der Mönche als Gefängnisse und Hinrichtungsstätten umfunktioniert. Insgesamt kamen unter dem Regime der Roten Khmer über 1,7 Millionen Menschen ums Leben. Ihr Ziel war eine kommunistische Agrargesellschaft.(APA/dpa)

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