Dem Reis wird es zu heiß

10. August 2010 11:58
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    Foto: international rice research institute (irri)

    Dunkle Wolken über der Reisproduktion in Asien: Wärmere Nächte senken die Ernteerträge.

Reis ist das weltweit wichtigste Nahrungsmittel - Forscher befürchten nun, dass der Klimawandel zu einem Rückgang der Reisproduktion in Asien führen wird

Washington - Rund drei Milliarden Menschen - also knapp die Hälfte der Weltbevölkerung - essen täglich Reis. Das Getreide ist damit das wichtigste Nahrungsmittel insbesondere für die ärmste Milliarde Menschen, von denen 60 Prozent in Asien leben. Sollte also die Reisproduktion zurückgehen, dann würde das zu einer dramatischen Zunahme von Armut und Hunger führen.

Genau das ist nach einer Studie eines internationalen Forscherteams zu befürchten: Die Klimaerwärmung könnte die asiatische Reisproduktion in den nächsten Jahren stark bremsen, schreiben die Wissenschafter im Fachblatt PNAS. "Wir fanden heraus, dass das Ansteigen der Tiefsttemperaturen bzw. durch wärmere Nächte die Reisernte sinkt" , so Jarrod Welch, der Hauptautor der Studie.

Der Ökonomie-Dissertant von der kalifornischen Universität San Diego hat mit seinen Kollegen Daten von 227 Reislandwirtschaften aus jenen sechs asiatischen Ländern ausgewertet, die für zwei Drittel der globalen Reisproduktion verantwortlich sind. "Das macht unsere Studie einzigartig, weil wir unsere Zahlen direkt von den Produzenten haben und nicht aus kontrollierten Experimenten" , sagt Welch.

Nach dem Herausrechnen aller anderen Faktoren zeigte sich, dass der leichte Anstieg Tageshöchsttemperaturen im Untersuchungszeitraum zwischen 1994 und 1999 zwar die Reisproduktion ein wenig erhöhte. Dieser Effekt werde aber doch die höheren Tiefsttemperaturen in der Nacht mehr als nur zunichte gemacht, die schneller stiegen als die Höchstwerte, so Welch. "Und wenn die Temperaturen untertags zu hoch werden, kommt es dadurch zu einem zusätzlichen Ernteverlust."

Rückgänge bis zu 20 Prozent

Die Forscher kommen nach ihren Auswertungen zum Schluss, dass sich dadurch in den vergangenen 25 Jahren die Wachstumsrate der Reisproduktion in etlichen Regionen um 10 bis 20 Prozent verringert hat.

Welch und seine Kollegen befürchten für die kommenden Jahrzehnte aufgrund der weiter steigenden Temperaturen noch stärkere Rückgänge bei den Ernteerträgen - und sehen nur zwei mögliche Auswege: Umstellungen in den Methoden der Reisproduktion oder neue Reissorten, die größere Hitze aushalten. (Klaus Taschwer/DER STANDARD, Printausgabe, 10. 8. 2010)

Kommentar posten
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F S 3
13.08.2010 00:07
Ein weiteres Lehrstück an jene Schoiteln, die sich immer wieder nur auf die von "offizieller Stelle" veröffentlichten "Durchschnittstemperaturen" berufen. Und schon wieder wird die NOAA/Staatliche Stellen des üblichen Klimawahnsinns überführt…

…In Egg Harbor/Wisconsin hatte es lt.NOAA am 4.Juli 2010 sagenhafte 300°C plus - obwohl die Bewohner dort gar nicht Apokalypsen-like verbrannten…

Das sind jedenfalls die Werte des CO2KULTs, die von den automatischen Meßstellen (oft auf Asphalt-Parkplätzen, usw) an die Zentrale gesendet werden, wo dann weitere CO2KULT-Administrations-Schoiteln diese Werte kommentarlos übernehmen und so die GLOBALEN TEMPERATUREN langsam aber sicher zum Sieden bringen.

Der ganze, neuerliche Unsinn von der NOAA in einer FS3-NACHLESE:
http://tinyurl.com/245fzlp

ÖVP und Banken sind eine Seuche !
11.08.2010 21:50
er schmeckt mir nicht...

aber wenn es so weitergeht mit der preistreiberei bei lebensmitteln, muß ich mich umstellen auf klee und heu

F S 3
10.08.2010 23:16
Ein neuer Report deckt die Machinationen des CO2KULTs schonungslos auf! - Abgesehen von den bereits vom FS3 dokumentierten Schummeleien und Hinbiegungen des IPCC, von den E-Mails des aufgeflogenen inneren Kreises der CRU-PR-Abteilung…

…wird nun schön dokumentiert, wie ein rühriger britischer "Wissenschfter" sukkzessive Wikipedia editierte und die Klimageschichte für die unbedarfte Öffentlichkeit immer wieder neu erfindet.

Der abgehobene Troll editierte Sage und Schreibe mehr als 5.000 Artikeln der offenen Online Enzyklopedie um etwa alle Hinweise auf die Mittelalterliche Erwärmungsperiode verschwinden zu lassen.

Die ME stellt ein wesentliches Hindernis zur Verkündigung des CO2KULT-Evangeliums dar…

"History of climate gets 'erased' online"
http://www.wnd.com/index.php... eId=119745



HIDE THE DECLINE! - Nämlich den Niedergang der Naturwissenschaften, die von Finanzhaien und Globalisten vereinnahmt wurde.

AlterEgo
 
11.08.2010 16:03

Na, dann würde ich aber gerne den entsprechenden Eintrag in der wikipedia-history von "medieval warm period" sehen.

Irgendwas behaupten das kann jeder, das ist billig!

Hathor36
 
10.08.2010 18:12
Unsere tägliche Climate-Gate-Meldung gib uns heute!

Amen!

greenling
10.08.2010 19:09
und vergib den skeptikern ihre schuld!

nomad13
11.08.2010 11:13
DENN DEINE STRAHLUNGSKOSMETIK GESCHEHE WIE IM HIMMEL SO AUCH AUF ERDEN

Cyber Motzer
10.08.2010 16:44
das schreit doch nach

Monsanto ???

litera:a
10.08.2010 19:38

dann wird der reis auf alle fälle teurer

agent provokateur
10.08.2010 17:14

ja eh, aber da muss man schon sehr aufpassen. wenn der reis dann nämlich zuviel hitze aushält bekommt man ihn hinterher nicht mehr weich.

Unbedenklichkeitsbescheinigung
10.08.2010 15:38

Der Reis ist heiss...

chrilan
10.08.2010 15:25
ich habe zwar den Artikel (noch) nicht gelesen, ...

... aber das Miniaturbild ist echt schön. Gibts das auch in groß?

Simplicius Simplicissimus
10.08.2010 14:07
Mit solchen Artikeln ...

... erhöht man zumindest die Spekulationsbereitschaft
auf das Nahrungsmittel.

Slarti Bartfass
 
10.08.2010 12:05

Interessanterweise hab ich unlängst einen Artikel gehört - glaube es war auf Ö1 - in dem es darum ging, daß man Reis wesentlich ertragreicher anbauen könnte, wenn man ihn nicht "ersäuft".

iohui
10.08.2010 19:01

aber ertrag ist nicht alles. reis hat medizinische eigenschaften die vom anbau und der zubereitungsart abhängen.

linkslinker gutmensch
10.08.2010 12:32

stimmt: 3 tausend jahre falscher anbau.

wobei bei trockenanbau die zahlen fast schon unwirklich im vergleich zu sumpf wirken.

da war von erträgen mit einem faktor 1:30 die rede.

und die CO2 belastung (schlammgährung) wäre auch weg.

cui bono2
 
02.09.2010 07:51

Endlich mal ein echter Experte. Hast du dir schon einmal überlegt warum trotz hunderter Feldstudien zum Thema Trockenreisanbau sich das nicht durchsetzt? Die Reisbauern mögen ja arm sein, aber so dumm dass sie auf höhere Erträge freiwillig verzichten, sind sie nicht.

Die Lösung des Problems liegt ganz woanders. Nämlich in Hochleistungs-Hybridsaatgut und einer Kombination von organischen- und Kunstdünger. Dann noch Investitionen in Bewässerung, Trockenanlagen, Lagerhäuser usw. und schon hat man statt 2,6 t/ha (Weltdurchschnitt) eine Ernte von ca. 6 - 10 t/ha.

Damit reduziert sich der Einsatz von Land, Wasser, Kunstdünger, Pestiziden und Arbeitsaufwand pro erzeugtem KG Reis um mindestens 60%.

linkslinker gutmensch
02.09.2010 08:09

a) sind wir sicher nicht per du

b) wer beauftragt in der Agrarwirtschaft (, Medizin, Energiewirtschaft) die meisten Studien?

c) Wissen Sie überhaupt um welchen Großversuch in der UNO es geht? Wie das ganze entstanden ist? Oder sind Sie so ein Superexperte, der vor lauter Überlegen eh weiss was Sache ist. Suchens einfach nach dem OE1 Beitrag, hörens zu lesens dann a bisserl nach. Und danach könnens mir gern wieder was erzählen.

Al Borland
10.08.2010 14:02

Ich kann die ironischen Teile Ihres Posts schwer von den ernstgemeinten unterscheiden.

Aber CO2 ist in allen landwirtschaftlichen Angelegenheiten nur ein Durchlaufposten, CO2 Belastung gibt es da sicher keine.

Slarti Bartfass
 
10.08.2010 18:09

Keine Ironie. Ist wie von Gutmensch beschrieben. Wegen einer Trockenperiode wurde erforscht, wie man Reis mit weniger Wasser anbauen kann. Dabei kam zu Tage, daß Reis wohl doch keine "Wasserpflanze" sei und er bei richtiger und mäßiger Bewässerung wesentlich höhere Erträge abwirft.

linkslinker gutmensch
10.08.2010 15:52

ausnahmsweise keine Ironie.

Nach einer Trockenperiode auf [keineahnungmehr] gibts die Theorie, dass Reis ein Trockengras ist. Und die Versuche bis jetzt (vor allem Karibik und Afrika) zeigen, dass unter der neuen Methode MEHR herauszuholen ist. und mit MEHR meinten die wirklich um den Faktor 20.

Aber werfens mal 3000 Jahre Tradition über Bord.

Und zum CO2: Reis ist so ziemlich der größte Treibhausgasproduzent (schwankt zwischen Platz 2 und 3). Schuld sind die Gärungsprozesse im Schlamm.

Zum Abschluss Ironie. Jetzt wos in Südasien alle dauernd wegschwappt (Schuldlos), kommens drauf, dass die depperte Pflanze eher wenig Wasser brauchen dürfte.

kernel_panic
10.08.2010 19:58
Das steht doch eh scho seit Ewigkeiten auf Wikipedia...

dass Reis keine Wasserpflanze ist. Allerdings:
"80 % der Weltreisernte werden im Nassreisanbau erzeugt.[...]Nassreisanbau ist sehr arbeitsintensiv, ermöglicht aber sehr viel höhere Erträge als das Streusaatverfahren."

Der Hauptgrund für das Fluten der Felder ist übrigens einfach, dass es dadurch weniger Unkraut und Schädlinge gibt...

linkslinker gutmensch
11.08.2010 21:38

und genau das dürfte falsch sein:

trockenanbau dürfte um das 20/30 fache ertragreicher sein.

freilandstudie der UN-organisation läuft zur Zeit in Afrika und Karibik.

Al Borland
10.08.2010 16:54

Wie gesagt, CO2 ist bei allem was wächst und wieder verfault ein Durchlaufposten.

Die Treibhausgase, die Sie meinen müssen andere sein, ich denke da bei Gärungsprozessen spontan an Methan, kann mich aber auch irren.

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