Radioaktive Strahlung unter Berliner Straße

9. August 2010, 16:57
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Bei Routinekontrolle des Deutschen Roten Kreuzes war Strahlung laut Feuerwehrsprecher "um Vielfaches höher als normal"

Die Behörden hatten zunächst den Verdacht, dass ein parkendes Auto radioaktives Gut geladen haben könnte, doch schon bald stellte sich heraus, dass der Boden unter dem Fahrzeug die gefährliche Strahlung abgab. Bei einer gewöhnlichen Messübung stellte das Deutsche Rote Kreuz in der Stargarder Straße in Berlin radioaktive Strahlung fest. Ein Sprecher der Berliner Feuerwehr, Sven Gerling, sagte, dass die Daten "um ein Vielfaches höher als normal" wären. Bei dem betroffenen Bereich soll es sich um ein zirka drei bis vier Quadratmeter großes Stück Asphalt handeln.

Laut einem Sprecher des Landesamts für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit in Berlin sollten Experten umgehend damit beginnen, die Straße aufzugraben und nach der Ursache für die Strahlung zu suchen. Die Strahlenquelle wird in zwischen zehn und zwanzig Zentimeter unter dem Asphalt vermutet. Die betroffe Stelle sei mit Bleiplatten abgedeckt worden, um die Strahlung zu mindern. Außerdem wurde der Bereich mit einer Absperrung gesichert, damit auch die Umgebung geprüft werden kann. In der Zwischenzeit erstattete die Behörde Anzeige gegen Unbekannt. Für Passanten bestehe aber keine Gefahr. (red/dpa)

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