Polnischer Regisseur Jerzy Skolimowski stellt Thriller vor

9. August 2010, 13:48
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Polanskis Ehefrau Emmanuelle Seigner und Vincent Gallo in den Hauptrollen von "Essential Killing"

Rom - Die Organisatoren des Filmfestivals von Venedig haben überraschend einen weiteren Streifen zum Wettkampf um den Goldenen Löwen vom 1. bis 11. September zugelassen. In der Hauptschiene geht jetzt auch "Essential Killing" des polnischen Regisseurs Jerzy Skolimowski mit Roman Polanskis Ehefrau Emmanuelle Seigner und Vincent Gallo ins Rennen, teilten die Organisatoren des Festivals am Montag mit. Der Thriller ist eine Koproduktion aus Polen, Irland und Ungarn.

Im Film geht es um einen von US-Soldaten in Afghanistan verhafteten Taliban-Kämpfer, der nach Europa gebracht wird. Der Häftling flüchtet in eisige Wälder, die ganz anders als seine Heimat sind. Hier lebt er unter extremen Bedingungen und beginnt alle Menschen zu töten, denen er auf seinem Weg begegnet.

Mit "Essential Killing" kämpfen 24 Filme (inklusive einem noch nicht bekannten "Überraschungs-Film") um den "Goldene Löwen" bei den 67. Filmfestspielen von Venedig. 83 Filme werden in den vier Hauptschienen vorgestellt.

Während die österreichische Schauspielerin Sophie Rois in dem deutschen Wettbewerbsbeitrag "Drei" von Tom Tykwer eine Hauptrolle spielt, ist Österreich abseits des Wettbewerbs mit sechs Produktionen und Koproduktionen vertreten: In der Sektion Orizzonti, in der der Filmkritiker und Direktor des Österreichischen Filmmuseums Alexander Horwath Jurymitglied ist, wird der österreichisch-niederländische Dokumentarfilm "The Forgotten Space" der Regisseure Noel Burch und Allan Sekula gezeigt.

Vier österreichische Streifen treten im Orizzonti-Wettbewerb für Kurzfilme an: "Shadow Cut" von Martin Arnold und "Mouse Palace" von Harald Hund und Paul Horn. Sasha Pirker stellt den Dokumentarfilm "The Future will not be Capitalist" vor, während Peter Tscherkassky seinen Streifen "Coming Attractions" präsentiert. Außerhalb des Wettbewerbs wird die italo-österreichische Produktion "All Inclusive 3D" der Regisseure Nadia Ranocchi und David Zamagni vorgestellt. (APA)

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