War die Schüssel-Regierung eine kriminelle Vereinigung?

1. August 2010, 17:36
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Langsam könnte man sich die Anwendung des Mafiaparagraphen 278a überlegen

BUWOG-Skandal, die Grasser-Meischberger-Plech-Hochegger-Connection, undurchsichtige Geldflüsse, dazu noch die Eurofighter-Affäre und jetzt auch noch die mutmaßlichen Haider-Konten inklusive Saddam-Millionen. Da kann man eigentlich nur mit den Worten von Tagebuch-Autor Meischberger sagen: "Unglaublich! Unglaublich, was so alles passiert." Übrigens: Wer so schön Tagebuch schreiben kann, bei dem freu ich mich richtig schon auf seine Gefängnistagebücher. Aber waren das alles nur Drehs von ein paar Freunderln? Und Kanzler Schüssel, der dem vorsaß, hat davon nichts mitgekriegt? Und als er den Grasser in seine Partei rüberholte, tat er das nur, weil der so gut im Fernsehen reden kann? Oder kam da hinzu, dass der ein Netzwerk gespannt hat, dass der eine Zentralfigur in einem politisch-ökonomischen Komplex geworden ist? Also, die Schlüsselfrage, ha, die Schüsselfrage ist: War die schwarz-blaue Regierung, die uns ab dem Jahr 2000 regiert hat, gewissermaßen eine kriminelle Vereinigung? Ist die nicht schön langsam ein Fall für den Mafia-Paragraphen 278a? Die „Presse" jedenfalls, die ja unverdächtig ist, der schwarz-blauen Regierung nachträglich ans Zeug flicken zu wollen, nennt die vergangenen zehn Jahre schon „das mit Sicherheit korrupteste Jahrzehnt der Zweiten Republik".

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