Persischer Golf

"Tankerunfall" soll Anschlag gewesen sein

6. August 2010, 15:35
  • Artikelbild
    foto: reuters/mosab omar

Ermittler: Schiff wurde mit sprengstoffbeladenem Boot gerammt - US-Marine und Eigentümer können Bericht nicht bestätigen

Abu Dhabi -  Der vor einer Woche in der Straße von Hormus beschädigte japanische Supertanker ist ersten Ermittlungsergebnissen zufolge Ziel eines Angriffs gewesen. Die Nachrichtenagentur der Vereinigten Arabischen Emirate meldete am Freitag, Experten des Landes hätten am Rumpf Spuren von Sprengstoff entdeckt. Bisher war von einem Unfall ausgegangen worden. Eine Al-Kaida-nahe Gruppe hatte sich zu einem Anschlag auf das Schiff bekannt, dem Bekenntnis war aber von vielen Sicherheitsexperten kein Glauben geschenkt worden.

Der Vorfall hatte sich am 28. Juli auf hoher See zwischen Oman und dem Iran ereignet. Die "M. Star" war dabei leicht beschädigt, ein indischer Mitarbeiter nach Angaben der Reederei leicht verletzt worden. Der Tanker hatte nach der Attacke den emiratischen Hafen Fujaira angelaufen, den das Schiff nach Reparaturarbeiten inzwischen wieder verlassen hat. 

Eine Sprecherin der japanischen Reederei Mitsui, der die "Star M" gehört, konnte am Freitag diese Berichte nicht bestätigen. Auch beim Kommando der 5. US-Flotte, die an den Ermittlungen beteiligt ist, wollte man zu der Meldung nicht Stellung nehmen. Über den Grund des Zwischenfalls kursierten zunächst weit reichende Spekulationen, unter anderem waren eine Monsterwelle und eine Kollision mit einem US-U-Boot als mögliche Ursachen in Betracht gezogen worden (red/Reuters/APA)

Kommentar posten
18 Postings
DieBo
11
Wetten dass es der Iran war! Also ich meine gewesen sein soll....

borake
01
wenn ich das nächste mal mim auto irgendwo anfahre sag ich auch es war ein terroranschlag!

regedit
00
And Now … Al Qaeda Responsible for Japanese Tanker Attack

UAE: Al Qaeda Responsible for Japanese Tanker Attack

http://www.cbsnews.com/8301-5035... 03543.html

Der Q
00
nehmen die auch mitgliedsbeitrag ?

entweder ist es die al kaida, oder sie stehn ihnen nahe ? in ein paar tagen kann man dann sicher lesen, das ein iranisches boot, besetzt mit afghanischen taliban mit hilfe von nordkoreanischen sprengstoff einen anschlag verübt haben der durch irakische rebellen finanziert wurde

es ist immer das gleiche, den leuten vor ort wird von den reichen weststaaten die lebensgrundlage genommen, überfischung, ausbeutung der bodenschätze und moderne sklaverei, wenn dann nichts mehr zu holen ist geh ma heim, überlassen die leute sich selbst und maschieren dann später wieder ein, da solls dann noch einen wundern wenn überall piraten und "terroristen" wie schwammerln ausn boden wachsen

Gerhard Müller
00
Stell dir vor

da kommt die Faust Gottes und keiner erkennt das an der Delle!

weider
10
cheonan revisited

jeden tag eine neue lüge

erwin meier
03
Stell dir vor du machst einen Terroranschlag

und keiner merkts.

Meerwelle
30

Ach, das waren fix die Amis, so wie halt immer.

Jimmy_Ringo
32
so wie Nordkorea

zuerst ein deutscher Torpedo, dann plötzlich ein nordkoreanisches ;-)

und hier wird es irgendwann heißen, "es dürfen die Iraner gewesen sein"

Medien à la Westen

natoll
01

die meldung ist aus den VAE. die untersuchung ebenso. also entweder überfordert dich das lesen oder die emirate sind jetzt auch schon "westen".

Plasmaball
12
Ach? Und wer soll es gebaut haben?

Es ist immerhin ein U-Boot. Das heißt dass da mit Fernsteuern nicht viel zu machen ist, und schon gar nicht über diese Entfernung vom Land aus. Ich denke nach wie vor dass es die deutsche U-Boot-Hilfe war, welche einfach zu unerfahren sind um in den Untiefen des Persischen Golfs zurecht zu kommen...also Notanblasen und hoch bevor es ans Riff geht - und oben war blöder Weise ein Tanker...

charli7
 
00
Ja klar,

ein U boot. Und in null komma nix war das Ding dann auch wieder weg.

Erst Notanblasen und dann notfluten oder was ? So innerhalb von ca 20 sec ?

Große Klasse, echt

Plasmaball
10
20 sec? Nö, nicht ganz.

Aber wenn du den anderen Bericht hier im Standard gelesen hättest, dann wäre dir das Wort "Nacht" aufgefallen...oder auch nicht...

http://derstandard.at/127733919... schen-Golf

charli7
 
00
Dafür

hat man dann Scheinwerfer um etwas zu sehen.

Und glaub mir - wenn das ein U Boot gewesen wäre dann hätte es schon jemand gesehen

Plasmaball
00
Na klar

Das U-Boot knallt rein. Alle erst mal geschockt, "was is los? [5 sec]". Maschinen stopp (hahaha, Maschinen Stop bei einem Tanker hahaha). Alles läuft nach vorne zum Rumpf und Scheinwerfer werden dahin gerichtet [30 sec]. Weitere Scheinwerfer werden aufs Meer raus gerichtet [30-60 sec]. Bis dahin ist der Tanker schon 500-800 Meter vom Ort des Zusammenstosses weg gefahren/getrieben. In der Entfernung leuchten die Scheinwerfer des Tankers nix mehr aus, mal ganz abgesehen davon dass die Siluette eines U-Bootes recht klein ist und im Wellengang eh kaum gesehen wird. Aber da das ganze sowieso über eine Minute dauert bis die Scheinwerfer suchen, da ist das U-Boot eh schon wieder weg weil Sinkgeschwindigkeit 212A > 100m/min.

Arminius
00

Parkschadenvertuschung.

charli7
 
00
Ok,

du hast Recht und ich meine Ruhe.

Was meinst du mit die rennen alle nach vorne zum Rumpf ? Auf die Back vielleicht - aber nicht zum Rumpf.

Wie du aber unschwer erkennen kannst ist die Beule Steuerbord achtern. Und nicht weit davon - etwas hüher gelegen - die Brücke mit den Nocks, da wo man seine Ausgucks hat.

Davon abgesehen - wir wissen beide nicht wie schnell der Tanker unterwegs war, welche Manöver er gefahren hat und und und.

Vielleicht war es ein U Boot, vielleicht ein Selbstmordattentäter , viellicht ein Container, eine Dhau oder einfach nur Moby Dick

r41|\|3r
05

ist nicht schon genug öl vergossen worden?

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.