Britische Regierung hält am IE6 fest

6. August 2010, 10:45
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Wechsel sei zu teuer und Sicherheitslücken gebe es auch in neuerer Software

Seit Jahren schon versuchen Sicherheitsexperten und auch Microsoft selbst Nutzer davon zu überzeugen, den veralteten Internet Explorer 6 aufzugeben und auf eine neue Version zu aktualisieren. Doch weltweit wollen sich 16,97 Prozent der User noch immer nicht von der antiquierten Software trennen. In Großbritannien wurde gar eine Petition gestartet, um die Regierung endlich um Umstieg zu bewegen. Diese sieht darin jedoch keinen Anlass, wie sie in einer Stellungnahme laut Spiegel Online nun verlautbaren ließ.

Umstieg zu teuer

"Komplexe Software wird immer Schwachstellen haben und motivierte Bösewichte werden immer versuchen, sie ausfindig zu machen und auszunutzen", heißt es seitens der Regierung. Der Wechsel auf eine neuere Version würde zu hohe Kosten verursachen. Internet Explorer 6 ist vor allem in Unternehmen noch immer weit verbreitet, die viele Applikationen eigens für die Software geschrieben haben. Doch Version 6 des Redmonders Browsers ist bereits neun Jahre alt. Das Programm jetzt noch zu nutzen sei wie "neun Jahre alt Milch zu trinken", versuchte etwa Microsoft Australien die User mit einer Kampagne zu überzeugen. Auch Google hat die Unterstützung seiner Web-Anwendungen für derart veraltete Browser bereits eingestellt. (red)

 

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