Kandidatin prozessiert für rassistisches Schimpfwort auf Stimmzettel

5. August 2010, 20:36
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Ieshuh Griffin will "Nicht die Schlampe des weißen Mannes" neben ihren Namen schreiben lassen

Madison/USA - Im US-Staat Wisconsin will eine Kandidatin für ein politisches Amt juristisch erzwingen, dass neben ihrem Namen ein rassistisches Schimpfwort auf dem Stimmzettel steht. Ieshuh Griffin, eine Schwarze, die als unabhängige Kandidatin bei der Wahl der Staatsversammlung von Wisconsin antritt, will zur Beschreibung ihrer Person den Ausdruck "NOT the 'whiteman's bitch'" (zu Deutsch etwa: "NICHT die Schlampe des weißen Mannes") verwenden. Die zuständige Wahlbehörde lehnte dies ab. Griffin, die ihre Meinungsfreiheit verletzt sah, reichte daraufhin Klage vor einem Bundesgericht in Milwaukee ein.

Richter Rudolph Randa wies nun die Klage Griffins zurück, mit der Begründung, sie sei ein Fall für ein Zivilgericht. Griffin kündigte daraufhin an, ihr Anliegen vor einem Zivilgericht weiter zu verfolgen. (APA/apn)

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    Ieshuh Griffin, nicht die "Schlampe des weißen Mannes".

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    Das Bewerbungsformular für die Wahl der Staatsversammlung.

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