Afro-Orangen

6. August 2010, 17:36
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    foto: hersteller

    Koo Bittere Orangenmarmelade Feinschnitt, 450g/EURO 3,50, 2 Dosen (900g) um EURO 5,95 bei Feinkost Böhle, Wollzeile 30, 1010 Wien

Dieses Produkt der Woche ist bittersüß und schön verpackt - ein Hoch den Briten!

Noch so eine Köstlichkeit, die wir den Briten (kulinarisch das vielleicht meist unterschätzte Volk überhaupt) zu verdanken haben: Marmelade aus Pomeranzen. Diese bitteren Orangen mit ihren sehr dicken, rauen, höckerigen, ledrigen Schalen mit tief eingesenkten Öldrüsen sind hoch aromatisch - roh aber kaum genießbar. Engländer schätzen sie samt Schalen zu Marmalade verkocht, auf Toast oder Scones gehäuft, zum Tee. Und das schmeckt richtig gut, vor allem, wenn man seinen Gaumen erst einmal gelehrt hat, dass im Zartbitteren die wirklich spannenden Geschmacksnuancen warten. Dieses Produkt wird in Südafrika gefertigt, von wo Böhle-Senior-Feinschmecker Werner Ruff es in Eigeninitiative importiert. Kommt in hübsch bedruckten Dosen verpackt, den praktischen Plastikverschluß gibt es erst seit Kurzem dazu: Tischfein. Sehr gut auch in Saucen (sparsam verwenden!), klassisch natürlich zu Ente. (Severin Corti/DER STANDARD/rondo/06/08/2010)

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11 Postings
pumpaij
05
???

Besonders schön verpackt ist auch die Marillenkonfitüre (extra) von Spar, im praktischen Fünfliterkübel mit innovativem, wiederverschließbaren Plastikdeckel:

http://tinyurl.com/32dp2tw

gensfleischs_erbe
33
Die Briten

haben sich den kulinarischen Ruf, den sie genießen, redlich erkocht. Wenn schon ein Frühstück, bestehend aus Bacon, Rührei, Brown Sauce, Baked Beans, Black Pudding und diesen absolut widerwärtigen Sausages, als die wichtigste Mahlzeit des Tages gilt, sagt das schon eigentlich alles. Die Orangenmarmelade ist da wahrlich ein Highlight, aber was will man auch anderes auf das öde Toastbrot schmieren, irgendwas muss ja einen Geschmack haben.
God save the Queen!

Nick Tameer
00
10.9.2010, 20:39
"haben sich den kulinarischen Ruf, den sie genießen, redlich erkocht."

Das ist - wenn auch wohl unabsichtlich - ganz gut formuliert. Die Konzepte traditionell englischer Gerichte und sonstiger Lebensmittel sind gut, aber aus irgendeinem Grunde - vielleicht ist es die steife Oberlippe - legen die Engländer meist keinen großen Wert auf deren richtige Herstellung, solange es um englische Produkte geht. Englisches Brot wurde z.B. auf möglichst lange Nachschleif-Intervalle der Schneidemaschinen optimiert. In den letzten Jahrzehnten hat es partiell Besserung gegeben und es gibt z.B. stellenweise wieder nicht nur trinkbares, sondern richtig gutes, typisches englisches Bier ("real ale"), was die Masse der Engländer nicht davon abhält, weiterhin mit Todesverachtung spülwasserähnliche Produkte zu konsumieren.

Lilith Boessse
 
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und die wirklich guten sachen...

wie chutneys, curry gerichte und so kommen (glaub ich halt) aus indien...

Herr Reinsch
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ja widerlich, aber marmite und erdnussbutter haben sie vergessen

Herr Reinsch
00

p.s.: god shave the queen

Heinz Anderle
 
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Und ich dachte schon...

... Bluna. Sind wir nicht alle ein bißchen?

Dr. Heinz Anderle, im Geiste die Dorfbilder der Siebziger passieren lassender Freigeist

ranchorelaxo
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bluna hab ich in wien hier entdeckt:

www.premiumdrinks.at

dajonny
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sieht interessant aus, aber leider ohne Preisliste?

peterle
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23,08 €

steht in der zweiten zeile

http://www.premiumdrinks.at/bestellformular/

dajonny
00

Danke!

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