"3": Mit Kampftarifen in die Gewinnzone

5. August 2010, 11:40
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Kleinster heimischer Mobilfunker schreibt erstmals schwarze Zahlen und zählt 973.000 Kunden

2003 ging der kleinste heimische Mobilfunker „3" in Österreich an den Start. Am Donnerstag teilte das Unternehmen in einer Aussendung mit, dass man erstmals „schwarze Zahlen" schreibt. Mit Stand 4. August 2010 zählt man 973.000 Kunden. Mit einem Umsatz von 98,3 Millionen Euro im ersten Halbjahr erzielte der Netzbetreiber ein Wachstum von 20 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2009 (Halbjahresumsatz 2009: 82 Mio. Euro). Dadurch erreichte man einen Gewinn vor Zinsen und Steuern von drei Millionen Euro.

Der Anteil der Vertragskunden stieg um einen Prozentpunkt auf 77 Prozent. Der durchschnittliche Umsatz pro Nutzer (ARPU) nahm um 5 Prozent auf 22,65 Euro ab, man liege damit aber noch immer über dem Branchendurchschnitt, heißt es in der Mitteilung.

Druck

In den letzten Monaten hat „3" seine Konkurrenz mit Diskont-Angeboten unter Druck gesetzt. Zusätzliche Kunden erwartet sich das Unternehmen durch den Ausbau seines Netzes. Für 2011 plant „3" den Roll-out von LTE, das Geschwindigkeiten von bis zu 100 MBit/s ermöglicht.

Der "3"-Mutterkonzern Hutchison Whampoa Limited (HWL) hat auch den Halbjahresbericht 2010 für den Gesamtkonzern veröffentlicht. Die Kundenbasis der "3-"Gruppe wuchs in der ersten Jahreshälfte um sechs Prozent auf 27,8 Millionen Kunden. Der Gesamtumsatz stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr 2009 um 13 Prozent auf 29,86 Mrd. Hongkong-Dollar (rund 2,9 Mrd. Euro). Die "3"-Gruppe erzielte ein EBITDA von 3,63 Mrd. Hongkong-Dollar..(sum)

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„3"

  • 3CEO Jan Trionow zeigte sich sehr erfreut über die Halbjahres-Ergebnisse: „Mit dem positiven EBIT haben wir einen bedeutenden Schritt gemacht."
    foto: 3

    3CEO Jan Trionow zeigte sich sehr erfreut über die Halbjahres-Ergebnisse: „Mit dem positiven EBIT haben wir einen bedeutenden Schritt gemacht."

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