Über 300.000

Geringfügige Beschäftigung auf Rekordhoch

05. August 2010 11:53

Im heurigen März wurde mit 300.751 der höchste Wert erreicht, erstmals überprang die Zahl die 300.000-Grenze

Wien - Im ersten Halbjahr 2010 sind durchschnittlich 296.117 Personen in Österreich einer geringfügigen Beschäftigung nachgegangen, das sind um 6.192 Personen mehr im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Vorjahres (Durchschnitt: 289.925). Laut Angaben des Hauptverbands der Sozialversicherung wurde im März dieses Jahres mit 300.751 nicht nur der höchste Wert erreicht, sondern sprang die Zahl auch erstmals über die 300.000-Grenze.

Die Zahl der geringfügig Beschäftigten pendelte im ersten Halbjahr zwischen dem niedrigsten Wert im Jänner mit 293.312 und dem Höchstwert von 300.751 (März). Laut Hauptverband gehen rund 47 Prozent dieser Personen ausschließlich einer geringfügig Beschäftigung nach. 53 Prozent beziehen noch ein weiteres Einkommen wie etwa das Kinderbetreuungsgeld, eine Pension, Arbeitslosenunterstützung oder sind voll erwerbstätig.

Von den durchschnittlich 296.117 geringfügig Beschäftigten im ersten Halbjahr 2010 waren 103.646 Männer und 192.471 Frauen, die Zahl der Arbeiter ist dabei höher als die Zahl der Angestellten. Die Geringfügigkeitsgrenze wird jährlich angepasst und liegt aktuell bei 366,33 Euro. (APA)

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21 Postings
missknowledge
13.08.2010 13:07
Zur Info

Hier wurde ein Kommentar zum ARtikel gebloggt: http://arbeitohnerecht.wordpress.com/2010/08/0... /#more-265
Find ich immer gut, wenn solche Dinge auch in Blogs, etc. weiterbehandelt werden.

Erwin Wolfram
05.08.2010 16:42

hihi, einmal arbeit in 2 wochen und man darf nicht auf sommerurlaub.

Ben Hur1
05.08.2010 13:54
Die Probleme von Morgen

Geringfuegige Beschaeftigung auf Rekordhoch; Teilzeit bei mehr als 25% angekommen. Das AMS jubelt.

Doch die Pensionskassen, Krankenkassen spielen das Lied vom Tod; zu Recht-

Und all die, die heute geringfuegig oder Teilzeit beschaeftigt sind werden die Sozialfaelle der Zukunft sein wenn sie das Pensionsalter erreichen.

Die Politik??? Jubelt ( oder auch nicht, mir eigentlich wurscht ). Doch die Probleme der Zukunft offenbahren sich bereits heute.

Volleystop
06.08.2010 01:31
Wir haben derzeit

13 Geringfügige in unserer Firma. Außer den 4 Studenten beziehen alle mindestens ein weiteres Einkommen. Wir haben Doppeljobber, Früh-und Regelpensionisten und Arbeitslose, die nicht mehr verdienen wollen.

Und so war´s immer, soweit ich mich zurückerinnern kann.

Mr.Inglis
05.08.2010 15:59
Die "Sozialfälle" der Zukunft werden alle die sein die mit einer Volkspension rechnen dürfen.

Also von ca 30 Jahren aufwärts.Und das ist eine beschönigende Prognose.

andreas wreiser
 
05.08.2010 14:30
Die Finanzindustrie jubelt auch

denn was fällt den Politikern als erstes ein,
wenn sie versagen.

Privatisierung !!!

Das wird dann ein fettes Geschäft für die Privatrenten Drückerkolonnen wie AWD und co.

inklusive Versorgungsposten für die Politiker.

facialtime
05.08.2010 14:08

ja das stimmt ... aber auch die kleinunternehmer die möglichst wenig steuern zahlen wollen und dementsprechend wenig an sv, wundern sich dann kaum pension zu bekommen

facialtime
05.08.2010 12:50

wenn man vorher voll oder teilzeit arbeitete und dann geringfügig bekommt man sehr wohl was vom ams, ausserdem verdienen viele geringfügige nebenbei schwarz dazu und haben deshalb nur diesen einen job offiziell... geringfügig ist oft (nicht generell) ein ausnutzen des sozialstaates ...

Steverino
05.08.2010 14:56
Blödsinn!

Geringfügig arbeiten, ist oft die einzige Chance, überhaupt Arbeit zu bekommen. Man hofft dann halt, dass mehr draus wird.

Mr.Inglis
05.08.2010 16:18
So kann man das aber nicht sagen

Geringfügig arbeiten kann doch nur der der sagen wir vom Ams ca (Hausnummer) 500€ bekommt und sich 354€ dazuverdienen kann .
Geringfügig arbeiten als einzige Einnahmequelle ist sinnlos (ausser Sie zahlen pro Monat 50,43 € FREIWILLIG in die Pensionskasse-das wird angeboten) dann gilt auch die Grfg Besch als volles Monat im Sinne des Asvg.Was bei einer Vokspension
aber auch nicht wirklich hilfreich wäre.Weil dann hast einen Teil von ...........

facialtime
05.08.2010 15:18

ich denke da an einige branchen wo es üblich ist geringfügig zu arbeiten und den rest schwarz zu bekommen

JT 1
05.08.2010 11:40
Fallen die geringfügigen

Beschäftigten eigentlich Raus aus der Arbeitlosenstatistik?
Denn viele geringfügig Beschäftigte erhalten Arbeitslosengeld!

füllhornkäfer
05.08.2010 15:12

bei einem großartigen Notstandsgeld von 400 Euro / Monat bleibt ja auch gar nichts anders übrig, als irgendwo geringfügig dazuzuverdienen und die Leute tuns auch nicht freiwillig, sondern weil sie sonst nichts finden.

Peter_23
05.08.2010 12:31
Fallen natürlich raus

Bekommen aber tlw. Arbeitslosengeld bzw. andere Zuzahlungen vom Staat.

Das was Sie hier erleben, ist einer der Gründe warum die Arbeitslosigkeit scheinbar (nur scheinbar) sinkt. Dafür können wir dann immer wieder Jubelmeldungen lesen, wie toll die (offizielle) Arbeitslosenrate sinkt. Nur mit den AMS-Schuldungsteilnehmern wird längst nicht mehr ausschliesslich getrickst.

ÖVP und Banken sind eine Seuche !
05.08.2010 19:19
wer geringfügig arbeitet

und arbeitslos gemeldet ist ist arbeitslos
paßta !!
man muß es unbedingt dem ams melden, wenn nicht droht zurückzahlung
paßta

bitte lest doch die bedingungen des ams durch, die gesetzte es sind ja nicht soviele - informiert euch.
dafür gibts haufenweise pdf-files

es ist nähmlich schade das arbeitslose nicht informiert sind, und wenn doch, dann desinformiert, deshalb haben berater meist leichtes spiel

Ich bin, also muss ich auch denken
05.08.2010 13:30
Stimmt so nicht!

Bei der Berechnung nach der Östereichischen Methode werden geringfügig Beschäftigte die gleichzeitig beim AMS als Arbeitssuchende vorgemerkt sind, sehr wohl in der Arbeitslosenstatisktik als Arbeitslose mitgezählt.
Nach der EU-Methode (Mikrozensuserhebung) werden Arbeitslose - auch wenn sie nur eine Stunde in der Woche Arbeiten - nicht in der Arbeitslosenstatistik berücksichtigt. Ausserdem wird bei den beiden Berechnungsmethoden von einem unterschiedlichen Arbeitskräftepotenzial ausgegangen. Das sit auch der grund warum die Österreiche Berechnung immer zu einer höheren Arbeitslosenquotze führt als die EU-Berechnung
Veröffnetlicht werden aber immer beide Zahlen.
http://derstandard.at/1531072

ÖVP und Banken sind eine Seuche !
05.08.2010 12:16
nicht viele - alle

und das ist gut so !!

The Chaos Path
05.08.2010 16:34

woher hast du denn das? sicher nicht richtig.

ÖVP und Banken sind eine Seuche !
05.08.2010 19:15
wer arbeitslos ist

und geringfügig beschäftigt ist, ist und bleibt, als arbeitslos vorgemerkt und bekommt arbeitslosengeld + geringfügiges entgeld

BBSS
05.08.2010 12:41
Das ist sicher falsch

Ich kenne zwei geringfügig Beschäftigte, die keine Arbeitslosenunterstützung beziehen.

ÖVP und Banken sind eine Seuche !
05.08.2010 19:16
selber schuld

die haben sich eben nicht als arbeitslos angemeldet

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