Grenzenloses Mentoring für Frauen

24. April 2003, 19:18
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Klarheit über eigene Ressourcen und Kompetenzen

Linz - "Auf die Frage, was haben Sie in den vergangenen Jahren gemacht, höre ich von Frauen sehr oft: Ich war nur zu Hause", berichtet Martina Planer, Mitarbeiterin des FrauenTrainingsZentrum in Rohrbach in Oberösterreich. Und genau da setzt man bei der Schulung "Familienmanagement" an.

"Wissenschaftliche Studien belegen, dass rund vierzig bis achtzig Prozent des Wissens an informellen Lernorten erworben werden", so Planer, und dabei würden sich Managerinnen nicht von Hausfrauen unterscheiden. Erst wenn die Frauen sich über ihre eigenen Ressourcen und Kompetenzen klar würden, könnten sie diese auch in der Wirtschaft Gewinn bringend verkaufen.

Das FrauenTrainingsZentrum in Rohrbach sowie die Frauenstiftung in Steyr nehmen gemeinsam mit einer Salzburger, einer Tiroler und zwei bayerischen Einrichtungen an einem grenzüberschreitenden Mentoring-Projekt teil.

Die Zielgruppen reichen von Wiedereinsteigerinnen nach der Karenz wie in Oberösterreich bis hin zu Jungunternehmerinnen und Existenzgründerinnen in Salzburg und Bayern. In Tirol ist das Projekt speziell auf die IT-Branche zugeschnitten.

Finanziert wird das Projekt zu je 25 Prozent aus deutschen und österreichischen Bundesmitteln, die restlichen 50 Prozent kommen aus dem Europäischen Fond für Regionalentwicklung. (sf/DER STANDARD, Printausgabe 25.04.2003)

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