Kaprun-Prozess: Überlebender des Infernos als Zeuge

24. April 2003, 19:01
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Nach zweimonatiger Pause wurde Donnerstag in Salzburg der Kaprun-Prozess fortgesetzt

Salzburg - Nach zweimonatiger Pause wurde Donnerstag in Salzburg der Kaprun-Prozess fortgesetzt. In der Struberkaserne, wo das Wrack des Gletscherseilbahn aufbewahrt wird, schilderte ein Überlebender das Feuerinferno, bei dem im November 2000 155 Menschen ums Leben kamen. Der Zeuge konnte als einer von wenigen den brennenden Zug durch eine eingeschlagenen Scheibe verlassen.

Die nächste Verhandlung findet im Juni statt, erst ab 14. Oktober gibt es wieder regelmäßige Verhandlungstage. Grund: Nach mehreren Komplikationen ist, wie berichtet, ein Hauptgutachter ausgefallen. Ein neuer Sachverständiger arbeitet noch an seinem Gutachten. Angeklagt sind 16 Personen. (red,DER STANDARD Printausgabe 25.4.2003)

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