USA wollen "sportlich" zur Demokratie erziehen

24. April 2003, 18:38
3 Postings

Jugendliche aus dem Nahen Osten sollen via Austauschprogramm "Zusammenhang von Sportsgeist und guter Regierungsführung" lernen

Washington - Mit sportlichen Austauschprogrammen will die US-Regierung die Demokratien im Nahen Osten fördern. Insgesamt 400.000 Dollar (365.000 Euro) stünden für Projekte in Jordanien, Marokko, Saudi-Arabien und der Türkei bereit, erklärte das US-Außenamt am Donnerstag im Regierungsblatt "Federal Register". US-Trainer und Gesundheitsexperten sollten ihre Kollegen in den entsprechenden Ländern ausbilden und Jugendlichen den "Zusammenhang von Sportsgeist, Fitness und guter Regierungsführung" nahe bringen.

Diese Faktoren könnten auch zu den "kurzfristigen und langfristen Wirtschaftsaussichten" beitragen, hieß es weiter. Denkbar seien Praktika, Workshops und Kurse, in denen "die Vielfalt des politischen, sozialen und kulturellen Lebens in Amerika" zum Ausdruck kämen. Abgesehen von der Verbreitung der Demokratie sollten in den Programmen keine politischen Standpunkte vertreten werden, hieß es in der Ankündigung. Angaben zum geplanten Beginn der Projekte wurden nicht gemacht. (APA/AFP)

Share if you care.