Handheld-Markt bricht ein

24. April 2003, 11:53
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Absatz geht um ein Fünftel zurück

Der weltweite Handheld-Markt ist weiter auf Talfahrt. Wie der Marktforscher IDC am Donnerstag mitteilte, ist der Absatz der Winzlinge im ersten Quartal um über 21 Prozent zurückgegangen. Gegenüber dem "Weihnachtsquartal" war sogar ein Rückgang von über 26 Prozent auf 2,45 Mio. weltweit verkaufte Einheiten zu verzeichnen. Palm hat trotz Verlusten seine überlegene Marktführerschaft behalten, auf den Plätzen dahinter überholte Hewlett-Packard den japanischen Sony-Konzern. Spiegel der schwierigen wirtschaftliche Lage weltweit

"Der nachweihnachtliche Einbruch beim Privat- und beim Unternehmenskonsum spiegelt die schwierige wirtschaftliche Lage weltweit wider", sagte IDC-Forscher Ross Sealfon: "Abseits des saisonbedingten Rückganges haben u.a. die Angst vor Terrorismus und der Krieg im Irak den Handheld-Absätzen einen Dämpfer versetzt." Das Problem der Handhelds aus IDC-Sicht ist generell, dass sie keine Anziehungskraft mehr auf Konsumenten und Unternehmen ausübten - dies trotz der Tatsache, dass neue, niedrigpreisige Modelle auf dem Markt sind und andererseits leistbare Highend-Produkte zur Verfügung stehen.

Palm weiter an der Spitze

An der Spitze der Handheldhersteller steht nach wie vor Palm, der mit über 880.000 verkauften Einheiten im ersten Quartal fast doppelt so viel absetzte wie Hewlett-Packard, die neue Nummer zwei. Aber auch Palm kämpft mit den Tücken des Marktes und hatte erst vor einem Monate massive Verluste und einen Rückgang beim Umsatz bekanntgeben müssen. Hinter Palm und Hewlett-Packard folgten Sony, die bisherige Nummer zwei, Dell und Toshiba auf Platz fünf.(pte)

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IDC

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