Bereits 7.500 FH-Akademiker in Österreich

24. April 2003, 10:14
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Mit 17.500 Fachhochschul-Studenten neuer Höchststand erreicht - Frauenanteil steigt

Wien - Seit Einführung der Fachhochschulen (FH) in Österreich im Jahr 1994 wurden bereits 7.497 FH-Akademiker ausgebildet. Allein im Studienjahr 2001/02 haben 2.376 Studierende (davon 675 Frauen) ihr FH-Studium abgeschlossen. Das geht aus der jährlichen Erhebung der Statistik Austria über Studierende an den FH-Studiengängen hervor, deren Ergebnisse am Donnerstag veröffentlicht wurden. Im laufenden Studienjahr 2002/03 wurde mit insgesamt 17.409 FH-Studenten in 124 FH-Studiengängen ein neuer Höchststand in diesem Ausbildungszweig erreicht.

Nach Angaben von Statistik Austria ist damit fast jeder zehnte Studierende ein FH-Student. Die Zahl der FH-Studiengänge hat sich gegenüber dem Jahr davor um 31 auf 124 erhöht, die Zahl der FH-Studenten um 21 Prozent auf 17.409. Davon kommen nur 569 aus dem Ausland. Seit Gründung der FH in Österreich (1994 starteten 693 Studenten) ist die Zahl der FH-Studierenden um das 25-fache angestiegen.

37 Prozent Frauen

Der Frauenanteil unter den FH-Studenten liegt mit knapp 37 Prozent weiterhin deutlich unter jenem an den Universitäten, wo 52 Prozent der Studierenden weiblich sind. Allerdings hat sich bei den FH-Studienanfängern im laufenden Jahr der Frauenanteil kräftig erhöht: 6.378 Studenten haben 2002/03 ein FH-Studium begonnen, 40 Prozent davon waren Frauen. Im Jahr davor lag der Frauenanteil noch bei 36 Prozent. Statistik Austria führt diesen Anstieg vor allem auf die neuen Studiengänge im Ausbildungsbereich "Soziales" zurück, wo Frauenquoten von über 70 Prozent verzeichnet wurden.

Die thematischen Schwerpunkte der FH-Ausbildung in Österreich liegen in den Bereichen Technik (mit 73 Studiengängen und fast 54 Prozent der Studierenden) und Wirtschaft (mit 30 Studiengängen und 35 Prozent der Studierenden). Der Humanbereich mit den Ausbildungsschwerpunkten Sozialarbeit, Gesundheitsmanagement oder Medizintechnik ist mit 16 Studiengängen und etwas mehr als sechs Prozent aller FH-Studierenden vertreten. Im Bereich Tourismus gibt es fünf Studiengänge (vier Prozent der Studierenden). (APA)

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