Gemeinsam gegen Gewalt

23. April 2003, 19:56
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Die insgesamt 21 Kinderschutzzentren Österreichs wollen nicht nur Missbrauchsopfern helfen, sondern Bewusstseinsbildung leisten

Die insgesamt 21 Kinderschutzzentren Österreichs wollen nicht nur Missbrauchsopfern helfen, sondern "gesellschaftliche und politische Bewusstseinsbildung für den Schutz und das Wohl von Kindern und Jugendlichen" leisten.

Die Zentren sind Privatorganisationen, sie werden von Bund und Ländern finanziell unterstützt, sind aber auch von Sponsorengeldern und Spenden abhängig. Ihr vorrangiges Ziel ist die Hilfestellung für Opfer, Angehörige und auch Täter, denn Hilfe soll "ganz klar vor Strafe" gestellt werden, um ein gemeinsames Weiterleben zu ermöglichen. Deshalb wird auch die Prävention groß geschrieben, in Workshops mit Lehrern, Erziehern, Exekutivbeamten und Juristen wird flächendeckend Aufklärungsarbeit geleistet.

Das STANDARD-ALBUM wird sich am 10. Mai im Rahmen eines Dossiers mit dem Thema Missbrauch intensiv befassen und unter anderem alle Kontaktadressen der Kinderschutzzentren auflisten. (uwo, DERSTANDARD Printausgabe 24.4.2003)

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