AT&T dreht erstes Quartal wieder ins Plus

23. April 2003, 14:33
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Umsatz um 5,9 Prozent gesunken

Der US-Telekomriese AT&T, größter Anbieter für Ferngespräche in den USA, hat das erste Quartal des Geschäftsjahres 2003 wieder mit schwarzen Zahlen beendet. Der Nettogewinn betrug 571 Mio. Dollar oder 73 Cent pro Aktie, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Im ersten Quartal des Vorjahres wurde noch ein Verlust von 975 Mio. Dollar oder 1,38 Dollar pro Aktie ausgewiesen, allerdings beeinflusst von hohen einmaligen Sondereffekten. Der Umsatz fiel vor allem aufgrund der gesunkenen Nachfrage nach Ferngesprächen um 5,9 Prozent auf neun Mrd. Dollar.

In der IT-Abteilung sollen 1.800 Stellen gestrichen werden

Das operative Ergebnis belief sich in den ersten drei Monaten auf 1,17 Mrd. Dollar nach 1,63 Mrd. Dollar im Vorjahr. Der Konzern teilte weiter mit, man werde die eigenen Vorgaben für das Geschäftsjahr 2003 erreichen oder sogar übertreffen. Demanch sollen Umsatz und Gewinn gesteigert werden. AT&T kündigte allerdings an, dass im laufenden Jahr nur drei Mrd. Dollar investiert werden. Zuvor waren 3,3 bis 3,5 Mrd. Dollar angekündigt worden. Vor zwei Wochen wurden erste Gerüchte laut, wonach es in der Mobilfunktochter AT&T Wireless zu Massenentlassungen kommen könnte. In der IT-Abteilung sollen 1.800 Stellen gestrichen werden. (pte)

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