Afghanistan: Mutmaßlicher Mörder von US-Soldaten erschossen

23. April 2003, 15:42
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Mann eröffnete Feuer - Er stand unter Verdacht vor drei Wochen Rot-Kreuzmitarbeiter getötet zu haben

Bagram - Gut drei Wochen nach dem gewaltsamen Tod eines Rot-Kreuz-Mitarbeiters in Afghanistan haben US-Soldaten den mutmaßlichen Täter erschossen. Ein US-Armeesprecher sagte am Mittwoch auf dem Luftwaffenstützpunkt Bagram bei Kabul, der Mann sei bereits am Montag bei Kandahar im Süden des Landes getötet worden, nachdem er das Feuer eröffnet habe. Bei der Suche nach Komplizen entdeckten US-Soldaten ein Waffenlager und nahmen sieben Menschen fest.

Der Mitarbeiter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) war Ende März in der südlichen Provinz Oruzgan von Unbekannten erschlagen worden. Der 39-Jährige hatte gemeinsam mit afghanischen Kollegen an der Verbesserung der Wasserversorgung gearbeitet. Nach seinem Tod hatten Hilfsorganisationen vorübergehend ihre Arbeit in Südafghanistan unterbrochen. (APA)

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