S&T meldet Umsatzplus

23. April 2003, 10:14
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Ergebnis stieg um 43,3 Prozent auf 880.000 Euro

Wien - Der in Zentral- und Osteuropa tätige börsenotierte Wiener EDV-Dienstleister S&T System Integration & Technology Distribution AG hat im ersten Quartal 2003 ein Umsatz- und Ergebnisplus erzielt. Der Umsatz des an der Brüsseler Nasdaq Europe und seit 11. April auch an der Wiener Börse notierten Unternehmens stieg um 34 Prozent auf 45,5 Mio. Euro, teilte S&T am Mittwoch mit. Das Betriebsergebnis (EBIT) wuchs auf Grund der "Fokussierung auf den Dienstleistungsbereich" um 43,3 Prozent auf 880.000 Euro.

Vor allem ein großes Rumänien-Projekt habe sich positiv auf das Ergebnis im ersten Quartal ausgewirkt, hieß es weiter. Für das zweite Quartal 2003 zeigte sich S&T-Chef Karl Tantscher "zuversichtlich", da sich vielversprechende Projekte in Vorbereitung befänden, von denen einige bereits im zweiten Quartal 2003 ergebniswirksam würden. Für das Gesamtjahr 2003 geht S&T von einem Umsatzplus von knapp 50 Mio. Euro - durch organisches Wachstum von rund 10 Prozent und durch die Ende März kommunizierte Übernahme von sieben osteuropäischen Töchtern von Fujitsu, die zusätzlich 30 Mio. Euro Umsatz im Jahr bringen dürften - und einer nicht näher präzisierten Ergebnisverbesserung aus.

Betriebsergebnis erhöht sich

Das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich im ersten Quartal 2003 um 28,9 Prozent auf 2,19 Mio. Euro. Im Kerngeschäft - Kundenbetreuung, Business Solutions und Enterprise Systems - stieg der Umsatz um 47 Prozent auf rund 42,3 Mio. Euro. Das starke Umsatzwachstum von 70 Prozent im Bereich Enterprise Systems (ES) sei zu einem großen Teil auf den Großauftrag in Rumänien zurückzuführen, der sich mit rund 10 Mio. Euro zu Buche schlage, so S&T. Auch die Konsolidierung der türkischen Protek, die im Vergleichszeitraum 2002 noch nicht zur S&T-Gruppe gehörte, habe sich ausgewirkt. Die Akquisition der sieben Niederlassungen der Fujitsu Services habe noch keine Auswirkungen auf die Ergebnisse des ersten Quartals 2003, diese würden erst im zweiten Quartal konsolidiert.

S&T ist als Anbieter von IT-Lösungen vor allem für große und mittlere Unternehmen aus den Bereichen Telekom, Banken, Energie, Gesundheit und öffentliche Institutionen in 18 Ländern Zentral-, Ost- und Südeuropas tätig. Das Unternehmen beschäftigt 1.200 Mitarbeiter, 300 davon kommen von den akquirierten Fujitsu-Töchtern.(APA)

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