ORF weist Spekulationen über Personalrochaden zurück

22. April 2003, 14:25
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Keine Wünsche aus der niederösterreichischen Politik

Der ORF hat am Dienstag Spekulationen um Personalrochaden zurückgewiesen. Das "profil" (aktuelle Ausgabe) hatte unter anderem von Wünschen des niederösterreichischen Landeshauptmanns Erwin Pröll (V) berichtet, den Chefredakteur des Landesstudios NÖ, Richard Grasl, als Innenpolitikchef des Fernsehens nach Wien zu versetzen. Dazu der ORF: Solche Berichte "entbehren nicht nur jeder Grundlage, sondern sind grundsätzlich obsolet". Allfällige "innerredaktionelle" Personalentscheidungen würden "ausschließlich im und vom ORF getroffen".

"Nix ist fix"

Weitere Personalwünsche ortete "profil" von Seiten des bürgerlichen Zentralbetriebsratsobmanns Heinz Fiedler, dessen Sohn Hartmut aus Washington, wo er ORF-Korrespondent ist, zurückkehren soll. Von Fiedler senior werde er als TV-Außenpolitikchef gepusht, schrieb das "profil" "Gerüchten zufolge". Auch dies wurde vom ORF dementiert: "An der Geschichte ist in jeder Hinsicht 'nix' dran", hieß es in Bezug auf "profil", das feststellte: "Nix ist fix."

Fix ist indes, dass Paul Schulmeister, langjähriger Leiter des ORF-Hauptstadt-Büros in Deutschland (früher Bonn, nun Berlin), in Pension gehen wird. Die Stelle werde ausgeschrieben, hieß es am Dienstag auf APA-Anfrage in der ORF-Pressestelle. Dass Innenpolitik-Redakteur Hanno Settele laut "profil" in die USA wechselt, wurde nicht bestätigt, aber: "Er wird sich bewerben." (APA)

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