Madonna zieht persönlich gegen Musik-Piraterie ins Feld

23. April 2003, 09:13
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Massiv Fakes in Tauschbörsen eingespeist – "What the fuck do you think you are doing?"

Immer öfter tauchen Alben prominenter MusikerInnen im Web auf, bevor sie überhaupt am Markt erhältlich sind. So geschehen nun auch mit Madonnas neuerster Platte "American Life", welches bereits eine Woche vor der offiziellen Veröffentlichung in verschiedenen Online-Tauschbörsen zu haben war.

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Dieser Umstand zog nun allerdings die Wut der Künstlerin nach sich, in einem Versuch den Leuten den Tauschhandel mit ihrer Musik zu vergällen, hat sie Fake-MP3s produzieren und massiv im Internet verteilen lassen, die zwar so aussehen, als wären sie die Songs vom neuen Album, aber statt den üblichen Tönen nur die oftmals wiederholte – und von Madonna höchstpersönlich gesprochene – Message "What the fuck do you think you are doing?" enthält.

Aussichten

Die Musikindustrie macht den Musiktauschhandel für gesunkene Absatzzahlen verantwortlich und versucht mit verschiedensten Mitteln gegen denselbigen vorzugehen, bisher jedoch mit nur recht bescheidenem Erfolg. So ist das erst im Juni erscheinende Radiohead-Album ebenfalls bereits im Netz erhältlich. (red)

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Madonna

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