Chinesische Schüler erhielten Überdosis Medizin

22. April 2003, 11:45
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Mehr als 100 Kinder im Krankenhaus

Der neue Eifer der chinesischen Behörden im Kampf gegen die Lungenkrankheit SARS zeigt manchmal auch entgegengesetzte Wirkung: Mehr als 100 Schüler in der nordchinesischen Provinz Shanxi mussten mit Vergiftungserscheinungen im Krankenhaus behandelt werden, nachdem ihnen in der Schule eine Überdosis an Medizin gegen das Schwere Akute Respiratorische Syndrom (SARS) verabreicht worden war, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag meldete.

Demnach wurde der Trank aus einem großen eisernen Kessel ausgegeben. Kurz darauf wurde den meisten Schülern schlecht, sie mussten sich übergeben, klagten über Schwindelgefühle und Fieberanfälle. Die Provinz Shanxi zählt zu den am schwersten betroffenen Regionen Chinas. (APA/AFP)

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