Microsoft ändert Lizenzen für Server-Software

22. April 2003, 11:42
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Einigung im Kartellrechts-Prozess trägt erste Früchte: Externe dürfen Protokolle einsehen

Washington - Microsoft hat mit Bezug auf die außergerichtliche Einigung im Kartellrechtsprozess mit dem US-Justizministerium die Lizenzbestimmungen für seine Server-Software geändert. Zugleich wurde auch die Bestimmung aufgehoben, dass Einzelheiten über die Bedingungen nicht veröffentlicht werden dürfen. Sie sollten "in den nächsten Tagen" auf der Website von Microsoft veröffentlicht werden, erklärte das Justizministerium am Montag.

Die Lizenzen beziehen sich auf Kommunikations-Protokolle, die es Nicht-Microsoft-Servern erlauben, mit den Microsoft-Betriebssystemen Windows 2000 Professional und Windows XP zu kommunizieren, wie die Firma mitteilte. Interessierte Firmen konnten sie seit August vergangenen Jahres gegen Geld einsehen. Aus der Industrie gab es danach Fragen, ob dieses Vorgehen von Microsoft in Einklang mit der Einigung im Kartellrechtsprozess stehe. Die Änderungen seien dann nach eingehender Prüfung der Beschwerden vorgenommen worden, erklärte das Justizministerium. Es werde auch weiter die Lizenzen und die damit verbundenen Vergütungen überprüfen. (APA/AP)

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