Lohngefälle

Zugewanderte besonders von Armut bedroht

4. August 2010, 17:15
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    foto: ap/punz

    Wenig Geld fürs Leben; Zugewanderte aus Nicht-EU-Staaten müssen mit weniger auskommen als ÖsterreicherInnen

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    grafik: statistik austria

Zugewanderte sind mehr als doppelt so häufig armutsgefährdet als österreichische StaatsbürgerInnen

Zugewanderte sind deutlich stärker von Armut bedroht als ÖsterreicherInnen. Das geht aus dem aktuellen Statistikjahrbuch für Migration der Statistik Austria hervor.

Während elf Prozent der ÖsterreicherInnen armutsgefährdet sind, sind es bei den hier Ansässigen ohne österreichische Staatsbürgerschaft 26 Prozent. Bei türkischen StaatsbürgerInnen beträgt die Quote sogar 45 Prozent.

Armutsgefährdetist, wer weniger als 60% des Medians-Einkommens der österreichischen Bevölkerung verdient.

Zugewanderte verdienen weniger

Insgesamt verdienten ausländische Staatsangehörige im Vorjahr nur 85 Prozent dessen, was die Durchschnittsbevölkerung in Österreich verdiente. So nahmen ImmigrantInnen, die ganzjährig erwerbstätig waren, netto durchschnittlich 18.000 Euro ein, während österreichische StaatsbürgerInnen 21.500 Euro netto verdienten.

Hierbei zeigt sich ein deutlicher Unterschied zwischen Zugewanderten aus der "alten" EU und StaatsbürgerInnen jener Länder, die der Union ab 2004 beigetreten sind. Am allerwenigsten verdienten Angehörige sonstiger Nicht-EU-Staaten mit 15.720 Euro - das entspricht 74 Prozent des Durchschnitts.  

Elf Prozent AusländerInnen

Zum Stichtag 1. Januar 2010 lebten 895.000 Menschen mit nicht-österreichischer Staatsbürgerschaft im Land. Das entspricht einem Anteil von elf Prozent an der Gesamtbevölkerung. Zwei Drittel von ihnen leben bereits seit mehr als fünf Jahren in Österreich.

Rechnet man jene Menschen hinzu, die zwar österreichische StaatsbürgerInnen, aber im Ausland geboren sind, so kommt man auf 15,4 Prozent. Am 1. Jänner waren es 1,293 Millionen Menschen mit ausländischem Geburtsort, die in Österreich niedergelassen waren.

18 Prozent mit Migrationshintergrund

Jener Menschen, die hier geboren wurden, deren Eltern aber nach Österreich zugewandert sind, werden in der Statistik als "Menschen mit Migrationshintergrund" definiert. Ihr Anteil beträgt 17,8% der Gesamtbevölkerung. (mas, derStandard.at, 4.8.2010)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 325
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semper fidelis
12
Also,wenn meine Frau,

ähnlich der meisten muslimischen Frauen, sich eher der Fortpflanzung widmen würde,als einer geregelten Arbeit nachzugehen,wären wir auch von Armut bedroht.

Obwohl,zu zwei Kindern hat es doch gereicht;-)

DerMäx
319

Es ist wirklich katastrophal, wie schlecht es den Zuwanderern hier geht, und wie schlecht wir sie behandeln.

Wir sollten endlich die Grenzen öffnen, und sie nicht länger zwanghaft in Österreich einsperren.....

john pell
02

mir geht ans Sak wen gegen eine bestimmte Volksgruppe los geht
kein Bildung+Religion mach das Problem aus und chiuso

LSDBlue
00
Mich wunderts

dass es hier so viele grüne Stricherl gibt, schaut mir nicht nach den typischen Standard.at-Lesern aus... find ich aber gut, weiter so!

Thomas Bayer
02
Die "Armut" in Ö

ist möglicherweise angenehmer als ein "normales" Leben anderswo.

el puño rojo
 
28
Dieser Artikel gehört in die "Hürriyet"

vielleicht könnte das ein paar potentielle BereichererInnen abschrecken die Armut in Ö. in Anspruch zu nehmen.
So wäre sicher beiden geholfen, den Bereicherern und den Unbereichterten (vor allem den Unbereicherten)

Vienne2
01

so habe ich das noch garnicht gesehen. Stimmt!

Vienne2
210
Leistung

Vielleicht sind sie (ich spreche jetzt explizit von T*rken) von Armut bedroht weil sie (nur 47% arbeiten, ihre Frauen arbeiten nicht) einfach nichts leisten?

Ja, ich weiss die Armen sind ungebildet und werden kaum gefördert, ihre Kinder werden ausgegrenzt und überhaupt mag sie keiner...............

Huuch das ist ja seltsam, obwohl sie doch dem stolzen Türkentum angehören. Das scheint in Ö nicht zu zählen, obwohl es doch im Koran steht... die Dimmies haben den Museln (freudig) Steuern zu zahlen...

Die Dimmies haben da wohl was falsch verstanden, aber nachdem der t*rkische Präsident vielfach nochmals darauf hingewiesen hat, wird schon klappen

Cyco
132
Sieh mal einer an, tststs

Da tummelt sich also die HC Jugend zusammen.
Ist ja fast wie im krone.at Forum..

cgau
81
hatte den gleichen eindruck

so doof und menschenverachtend wie viele der u. a. kommentare sind, sind die meisten standardleser üblicherweise nicht.

H. Kienhammer
210

Lernen S' lieber besser argumentieren, bevor S' Ihre Mitposter als doof und menschenverachtend beflegeln!

H. Kienhammer
08
Ist das alles ...

... was ihnen zum Thema "Zugewanderte besonders von Armut bedroht" einfällt?

Cyco
10

Nein. Ein paar andere Sachen sind mir da auch eingefallen.
Fühlen Sie sich vom oberen Posting etwa angesprochen ?

a bier no bitte!
15

die meisten auslaender arbeiten sowieso nix, sondern leben v. staat, also ist ein etwaiges gehaltsgefaelle ohnehin irrelevant. des weiteren ist dieses gehaltsgefaelle 1:1 auf das bildungsgefaelle zurueckzufuehren. wer nichtmal deutsch spricht und 2 jahre volksschule vorzuweisen hat, der wird auch nicht den besten aller jobs erhalten.

Stephen Covey
211

50 % der Diagramme in der Originalstudie könnten von einem Haider-Taferl stammen. Aber mittlerweile kommts von der Statistik Austria.

Gerd Huber1
 
017
so mancher Unterhalt zahlender Ex-Vater muss mit 560,-- im Monat auskommen

auch wenn er die eheliche Wohnung verlassen muss, traumatisiert wegen des Verlusts der Kinder ist, findet der Gesetzgeber trotz Diskussion über die Mindestsicherung, dass Euro 560,-- für einen Geschiedenen zu Leben reichen

auch dann, wenn die Frau den Scheidungsgrund geliefert hat!

DerMäx
212

Das ist Fakt, und wirklich total skandalös.

Ist mir wirklich ein Rätsel, warum ein Land so mit Vätern umgeht, die in Scheidung leben. Wenn man da keine Familie, oder Freunde, hat, die einen finanziell unterstützen können landet man nach einem Jobverlust unweigerlich unter der Brücke, während andere Kulturkreise einfach keine Scheidungen haben, aufgrund ihrer patriachalischen Unterdrückungsmentalität, bei der die Frauen 5 Schritte mit gesenktem Haupt hinter dem Mann nachtraben.

Wer für welches Verhalten belohnt wird ist zweifelsfrei eindeutig. Geld ohne Arbeit für den Patriarchen, Leid und Obdachlosigkeit für den Österreicher.

Eine Schande ist das. Und ich verstehe nicht, wieso das von Grün/Rot unterstützt wird...Bereicherung..pffff..

Madame Haram
01
Naja, bekanntlich sind es aber vor allem Hausfrauen, die bei einer Scheidung recht teuer kommen. Und sich heutzutage immer noch auf die klassische Ernährer-Hausfrauen-Ehe einzulassen, deutet zumindest auf eine softe patriarchale Einstellung hin

(sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen, sofern sie nicht dazu gedrängt wurden, komplett auf Erwerbstätigkeit zu verzichten).

Entsprechend hält sich mein Mitleid sowohl bei den jammernden Ex-Männern ("ich zahl so viel") als auch bei den jammernden Ex-Frauen ("er zahlt so wenig") in Grenzen.

Wobei man auch einräumen muss, dass einem in unserer Gesellschaft eine moderne Partnerschaft und Elternschaft nicht leicht gemacht wird (unflexible und familienfeindliche Arbeitsmodelle, eine Familienpolitik, die lieber dauerschwangere Unterschichtsfrauen - in der Tat überproportional häufig mit Migrationshintergrund - subventioniert, anstatt in qualitativ hochwertige Kinderbetreuung u. anständige Karenzmodelle zu investieren).

Rosa Stahl
62

ja, ich kenn auch so ein paar arme Scheidungsväter - aber keinen davon hats unschuldig getroffen. Leider reden sich die Herren das aber ein.... dass beide Seiten heutzutage es sich bezüglich Ehe heutzutage zu einfach machen ist eine andere Sache.

Cyco
82

Dann heiaten Sie eine ausländische Frau, ist ganz einfach...
Wer sich eine österreichische Emanze angelt und dann bis auf das letzte Hemd ausgenommen wird, ist selber schuld..

Madame Haram
02
P.S:

Immer wieder faszinierend übrigens, wie ähnlich sich bekennende Anti-HCs und deren Feindbilder hinsichtlich Emanzipationsmüdigkeit und Einstellung zur Gleichberechtigung doch sind.

Nur dass die einen halt den eigenen guten alten Zeiten nachtrauern, während die anderen gar nicht genug bekommen können vom Import rückständiger Migrantenkulturen. Und sich dabei praktischerweise noch fortschrittlich und offen fühlen dürfen.

Madame Haram
01
Alternativ

würde sich auch ein Hund anbieten. Die sollen für Demut gegenüber dem Herrn immer noch empfänglich sein (zumindest bestimmte Rassen) ;-)

H. Kienhammer
05

Haben Sie sich Ihre Braut vom letzten Thailand-Urlaub mitgebracht?

Cyco
00

Nein, ist nicht nötig.
Meine Braut ist aber keine Österreicherin.
Ich übrigens genauso wenig..

DerMäx
00

Da ich nicht in Österreich wohne, kommt für mich sowas nicht in Frage. ;))

Zu "Selber Schuld"... ja, im Prinzip ist jeder selber Schuld, der in Österreich eine Familie gründet, bei 50% Scheidungsrate und den Gesetzen gehts sowohl Frau, als auch Mann einfach nur schlecht.

Dem Mann halt so schlecht, dass er obdachlos wird.

BTW... weil "Zuwanderer besonders von Armut bedroht" sind... unter den unzähligen Obachlosen in Wien konnte ich irgendwie nie Migranten ausmachen, an was liegt das eigentlich? An ihrer Integrationsbereitschaft und Anpassungsfähigkeit??

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