Bauaufsichtsbehörde konnte auf diesem Weg bereits 75.000 Dollar eintreiben
In New York sucht die Bauaufsichtsbehörde von Riverhead via Google Earth nach illegal errichteten Swimming Pools - das berichtet der Techblog Gizmodo am Mittwoch.
Strafe
Rund 75.000 US-Dollar konnten durch Bußgelder auf diese Weise bereits eingetrieben werden. Die Behörden rechtfertigen sich für ihre Vorgehensweise, immerhin würde man nur dafür sorgen, dass Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden. Darunter fallen etwa die Elektrik, das Abwassersystem oder andere regionale Vorschriften.
"Big Brother"
Einige Juristen meinen aber, dass die Vorgehensweise der Behörden "nach Big Brother riecht". Lillie Coney, vom Electronic Privacy Information Center in Washington D.C., kritisierte die Verantwortlichen. Denn Google Earth diene eigentlich der Orientierung von Ortsunkundigen, es sei nicht für die geldgierige Regierung da.
Bedenken?
Eine Google-Verantwortliche erklärte, dass sich das Unternehmen dieser Vorgehensweise nicht bewusst gewesen sei. Ob es dahingehende Bedenken seitens Google gebe, ließ die Verantwortliche unbeantwortet. (pd)