Neue Hoffnung im Fall Julia Kührer

4. August 2010, 12:04
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Vermisstes Mädchens wurde auf Fotos gealtert - Ermittler erwarten sich neue Hinweise

Durch so genanntes Altersmorphing wurden von der Universität Freiburg verschiedene Fotos der vermissten Julia Kührer erstellt. Die Technik soll den Ermittlern einen Eindruck vermitteln, wie die heute 20-Jährige aussehen könnte. Dabei soll das Bild dem jetzigen Erscheinungsbild Kührer laut Polizei sehr nahe kommen. Die Gesichtszüge, die morphologischen Merkmale sowie einzelne Muttermale seien als authentisch anzusehen. Nur die Frisur und die Haarfarbe seien frei gewählt und könnten in Wahrheit anders aussehen. Außerdem soll durch die Veröffentlichung der Bilder die Bevölkerung wieder auf den Fall aufmerksam gemacht werden.

Schon seit 2006 vermisst

Am 27. Juni 2006 ist Julia Kührer aus ihrer Heimatgemeinde Pulkau in Niederösterreich verschwunden. Trotz intensiver Ermittlungen durch die Polizei und Familie, fehlt von dem Mädchen bis heute jede Spur. Dabei soll Kührer in mehr als 100 Fällen an verschiedenen Plätzen in Niederösterreich (nördliches Waldviertel) und Wien (Karlsplatz, Schwedenplatz, Praterstern, Wien Mitte-Landstrasse und Bahnhof Hütteldorf) gesehen worden sein. Im Mai 2010 wurden zwei Männer und eine Frau von der Polizei festgenommen, die wichtige Informationen zurückgehalten haben sollen, mussten schließlich aber aus Mangel an Beweisen wieder auf freien Fuß gesetzt werden. (red)

  • Bild nicht mehr verfügbar

    So soll die vermisste Julia Kührer heute aussehen.

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