KPÖ wettert gegen Politik-Berater

4. August 2010, 11:28
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Klubobfrau Klimt-Weithaler fordert transparentere Regelung

Graz - Wenige Wochen vor der steirischen Landtagswahl übt Claudia Klimt-Weithaler, Klubobfrau der KPÖ, Kritik an Beraterfirmen. "In Bund, Land und auch in einigen steirischen Kommunen hat sich im vergangenen Jahrzehnt ein Dschungel an Berater- und Consultingfirmen entwickelt, der immer mehr Geld verschlingt", heißt es in einer Aussendung. Die Sinnhaftigkeit der Vergabe von Aufträgen an solche Firmen werde selten nachvollziehbar begründet, ein Budgetlimit für Beratungstätigkeiten gebe es nicht, kritisiert die KPÖ.

Landeshauptmann Franz Voves (SPÖ) habe besipielsweise 4.341.805 Euro für Beratertätigkeiten ausgegeben. ÖVP-Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder 3.456.728 Euro.

Transparenz gefordert

"Das Beraterunwesen dient selten den vorgeschobenen Zwecken, sondern ist eine Methode, um den Großparteien nahestehende Personen mit lukrativen Aufträgen zu versorgen", wird Klimt-Weithaler zitiert. Die KPÖ werde dem Landtag in der nächsten Periode Maßnahmen vorschlagen, "um den Consulter-Sumpf trockenzulegen". (red, derStandard.at, 4.8.2010)

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