US-Regierung stützt Hausbesitzer

4. August 2010, 09:01
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Washington - Zur Verhinderung von Zwangsversteigerungen greift die US-Regierung bis zu 50.000 Hausbesitzern in fünf Bundesstaaten mit hoher Arbeitslosigkeit unter die Arme. Dazu sollten in den kommenden Monaten Mittel aus einem 600 Millionen Dollar (454 Mio. Euro) schweren Staatsfonds genutzt werden, sagte der stellvertretende Finanzminister Herb Allison am Dienstag in einem Reuters-Interview. Das Programm richte sich an jene, die es am dringendsten bräuchten, und sei nicht darauf ausgelegt, alle Zwangsversteigerungen zu verhindern, sagte er. Im Durchschnitt erhält ein Hausbesitzer demnach 10.000 Dollar (7.564 Euro) aus dem sogenannten "Hardest Hit Fund".

Verteilt werden kann das Geld nun in den Bundesstaaten Ohio, North Carolina, South Carolina, Oregon und Rhode Island. In ihnen gibt es Bezirke, in denen die Arbeitslosigkeit im vergangenen Jahr zwölf Prozent überstieg. Viele Menschen können daher ihre Hypothekenschulden nicht mehr bedienen. (APA/Reuters)

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