Neunjährige geriet in Starkstromleitung

3. August 2010, 10:53
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Mädchen hatte bei Badeteich mit Angelrute hantiert

In der Obersteiermark ist am Montagabend eine neunjährige Urlauberin aus den Niederlanden beim Spielen an einem Badeteich in eine Starkstromleitung geraten und hat dabei Brandverletzungen erlitten. Dies teilte die Sicherheitsdirektion Steiermark am Dienstag mit. Andere Badegäste leisteten sofort Erste Hilfe und alarmierten die Rettungskräfte. Das Mädchen wurde mit einem Hubschrauber ins LKH Klagenfurt geflogen.

Das Mädchen hatte gegen 18.00 Uhr am Rand des Badeteiches in St. Georgen ob Murau (Bezirk Murau) mit einer 3,70 Meter langen Angelrute hantiert. Dabei stocherte sie mit der Rute senkrecht in die Luft. Laut Polizei "dürfte sie dabei in die Nähe der direkt über ihr verlaufenden 30-kV-Starkstromleitung geraten" sein: Die kleine Urlauberin erhielt einen Stromschlag und stürzte sofort zu Boden.

Nach der Erstversorgung durch das Notarztteam Murau wurde die Neunjährige mit dem Rettungshubschrauber ins LKH Klagenfurt gebracht. Sie hatte bei dem Unfall Brandverletzungen an Händen und Füßen davongetragen. Die Kleine befindet sich aber laut Sicherheitsdirektion in stabilem Zustand. (APA)

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