Herzleistung

Herz und Hirn gehen Hand in Hand

3. August 2010, 11:36
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    foto: maret hosemann/pixelio.de

    Der Herzindex beeinflusst die Gesundheit der Gehirnzellen

Starke Herzleistung verlangsamt Hirnalterung - Geringere Blutzirkulation zieht Sauerstoff- und Nährstoffmangel nach sich

Boston - Wer sein Herz fit und stark hält, verlangsamt damit die Alterung des Gehirns. Wissenschaftler der Boston University haben nachgewiesen, dass gesunde Menschen mit einem nur schleppend arbeitenden Herzen, das weniger Blut transportierte, auch "ältere" Gehirne hatten.

Scans von 1.500 Personen machten sichtbar, dass das Gehirn mit zunehmendem Alter schrumpft. Eine schlechte Herzleistung ließ das Herz laut dem Fachmagazin Circulation fast zwei Jahre schneller altern. Dieser Zusammenhang bestand bei jüngeren, gesunden Menschen um die 30 genauso wie bei älteren Menschen, die an einer Erkrankung des Herzens litten.

Niedriger Herzindex

Die leitende Wissenschaftlerin Angela Jefferson betonte, dass die Studienteilnehmer nicht krank waren. Nur wenige litten an einer Herzkrankheit. Die Beobachtung, dass fast ein Drittel aller Untersuchten über einen niedrigen Herzindex (Anm. Parameter zur Beurteilung der Herzleistung) verfügte und dass dieser niedrigere Index mit einem kleineren Gehirnvolumen einhergeht, sei Besorgnis erregend und erfordere eine nähere Untersuchung.

Die Teilnehmer mit einem geringeren Gehirnvolumen laut MRI-Scan zeigten keine offensichtlichen Symptome einer eingeschränkten Gehirnfunktion. Die Wissenschaftler halten es jedoch für denkbar, dass diese Schrumpfung ein erstes Anzeichen dafür sein könnte, dass etwas nicht stimmt. Eine noch stärkere Schrumpfung oder Athropie findet bei einer Demenz-Erkrankung statt.

Weniger Sauerstoff fürs Gehirn

Jefferson erklärte, es gebe mehrere Theorien, warum ein niedrigerer Herzindex die Gesundheit des Gehirns beeinflussen kann. Wird zum Beispiel weniger Blut vom Herzen in den Körper gepumpt, erhalten die Gehirnzellen weniger Sauerstoff und Nährstoffe. Es sei jedoch laut Jefferson zu früh, aus diesen Forschungsergebnissen Empfehlungen für ein gesundes Leben abzuleiten.

Klar sei jedoch, dass die Gesundheit von Herz und Hirn Hand in Hand gehen. Experten wie Clinton Wright von der University of Miami weisen darauf hin, dass der Herzindex eines Menschen ziemlich statisch ist und nur schwer verändert werden kann. Für die aktuelle Studie wird jetzt untersucht, ob und wie die Veränderungen des Gehirns das Gedächtnis und die kognitiven Fähigkeiten der Teilnehmer beeinflussen. (pte)

die windfrau
 
02
22.10.2010, 18:33
hmmmmmmmm.... also jetzt einmal aus tiefstem medizinischen unwissen heraus gefragt:

also

hat man also nur die wahl zwischen entweder höherem altersblutdruck samt zugehöriger pumperei, die einen angeblich verfrüht ins grab bringt, weshalb man auf den jugenddruck der WHO runtergetrimmt wird

oder - wenn man das dann brav befolgt hat, die zweitwahl geschrumpftes weil verdurstetes hirn?

wie sagen es so viele ärzte mittlerweile:

wer ständig nur an die gesunheit denkt und was er noch alles gesünder machen kann, der leidet auch an einer gesundheitsstörung

es dreht sich alles im kreis im kreis
bist vorn gsund, bist hinten krank
und retour...

aber wie gesagt:
das denken sich nur so ungebildete leute wie ich.
wahrscheinlich hängt das alles eh gar nicht miteinander zusammmen...

ironie off

Dagmar Rehak Wien
 
00
22.10.2010, 19:15

Ganz richtig.
Der Blutdruck wird gesenkt, und dann schrumpft das Hirn, weil es schlechter versorgt wird. Auch der Rest des Körpers leidet Mangel. Gesund ist das aber nicht.

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