Ermittlungen wegen Insiderhandels

2. August 2010, 20:36
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Neuer Ärger für BP - Angeblich unzureichend über Risiken von Tiefseebohrungen informiert

Washington  - Dem wegen der Ölpest im Golf von Mexiko
in der Kritik stehenden Energiemulti BP droht in den USA neuer Ärger.
Die US-Börsenaufsicht SEC ermittelt Kreisen zufolge wegen möglichen
Insiderhandels im Zusammenhang mit der Ölkatastrophe gegen das
britische Unternehmen. Die SEC gehe ferner dem Verdacht nach, dass
der Konzern nur unzureichend über die Risiken von Tiefseebohrungen im
Golf von Mexiko unterrichtet habe, berichtete eine mit dem Vorgang
vertraute Person am Montag.

Die beiden Informanten verwiesen einschränkend darauf, dass es
sich um vorläufige Ermittlungen handle. Sie bestanden zudem auf
Anonymität, da sie nicht berechtigt seien, die Presse zu informieren.

BP hatte vorige Woche mitgeteilt, dass Börsenaufsicht und
Justizministerium eine "informelle Untersuchung" wegen der Explosion
der Bohrinsel "Deepwater Horizon" eingeleitet hätten. Der Untergang
der Bohrinsel am 20. April hatte die größte Umweltkatastrophe in der
US-Geschichte verursacht. (APA/Reuters)

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