Demonstration afrikanischer Einwanderer mit Gewalt aufgelöst - Polizisten sollen Kamera zerstört haben
Nach dem umstrittenen harten Kurs von Nicolas Sarkozy sorgt in Frankreich jetzt ein Video für zusätzliche Empörung: Es zeigt, wie die Polizei eine Demonstration afrikanischer Einwanderer mit Gewalt auflöst.
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Seit Tagen wird in Frankreich heftig über den neuen, scharfen Sicherheitskurs des Präsidenten debattiert. Nicolas Sarkozy hat angekündigt, straffälligen Franzosen ausländischer Herkunft die Staatsbürgerschaft wieder zu entziehen. Ausserdem will Sarkozy illegal siedelnde Roma des Landes verweisen.
Jetzt heizt ein brisantes Video die Debatte zusätzlich an. Die Bilder wurden am 21. Juli aufgenommen. Sie zeigen, wie die Polizei in La Courneuve nördlich von Paris Immigranten mit Gewalt zum Abbruch einer Demonstration zwingt. Unter den Demonstranten befanden sich viele Frauen, die mit dem Marsch gegen ihre Zwangsevakuation aus einer Siedlung protestierten. Besonders brutal gingen die Sicherheitskräfte offenbar gegen eine Frau vor, die mitsamt ihrem auf den Rücken gebundenen Baby zu Boden geworfen wird. In einer anderen Szene bleibt eine Frau bewusstlos am Boden liegen.
Die ruppigen Szenen wurden von einem Aktivisten gefilmt. Veröffentlicht hat das Video einmal mehr die Website Mediapart.fr, die schon die Spendenaffäre um die L'Oréal-Erbin Liliane Bettencourt publik gemacht hatte.
"Übliche Gewalt in solchen Situationen"
Die Polizei verteidigt sich gegen die Vorwürfe der Journalisten. Man habe die "übliche Gewalt in solchen Situationen" angewendet, ließ sie in einem Communiqué ausrichten. Der Polizist habe nicht gesehen, dass die Frau ein Baby auf dem Rücken getragen habe.
Die lokalen Behörden erklären ausserdem, sie hätten die Immigranten vor dem Einschreiten der Polizei gewarnt. Die afrikanischen Familien hatten ein Camp nahe der Wohnsiedlung errichtet, aus der sie Anfang Juli vertrieben worden waren. Doch sie hätten sich geweigert, zu gehen. Darum sei es zum Polizeieinsatz gekommen.
Gemäß dem Filmer hat die Polizei die Kamera in den Auseinandersetzungen absichtlich zerstört. Doch das Material sei auf der Harddisk unbeschädigt geblieben. Er sei geschockt gewesen, als er die Aufnahmen gesehen habe, erklärte Jean-Baptiste Eyraud, Sprecher einer Organisation, die Wohnungen für Immigranten sucht. «Ich dachte nicht, dass solche Brutalität möglich wäre.» Es brauche nun eine Untersuchung, so Eyraud.
Kritik im Parlament
Die Kritik an der harten Linie von Sarkozy gegen straffällige Franzosen ausländischer Herkunft reißt nicht ab. Der sozialistische Abgeordnete Jack Lang hielt dem Staatschef am Montag vor, dass die Verfassung geändert werden müsste, um bestimmte von Sarkozy gewünschte Maßnahmen umzusetzen. Seine Ideen seien verfassungswidrig.
Sarkozy hat einen «nationalen Krieg» gegen die Kriminalität insbesondere in Problemvierteln von Großstädten ausgerufen. Hintergrund sind Ausschreitungen in der Alpenstadt Grenoble, wo vor rund zwei Wochen auch Schüsse auf Polizisten abgegeben worden waren. Mit Blick auf die Einwanderung sprach Sarkozy zugleich von einer unzureichenden Regulierung und einem Scheitern der Integration.
Der Sozialist Lang hielt dem Präsidenten nun auf France Inter vor, ein Entzug der Staatsangehörigkeit wäre "offensichtlich im Widerspruch zu den verfassungsmäßig garantierten Prinzipien der Gleichheit aller Bürger". Der frühere, sozialistische Justizminister Robert Badinter äusserte sich ähnlich. Sozialistenchefin Martine Aubry hatte Sarkozys Vorschläge bereits am Wochenende als "antirepublikanisch" angeprangert. (se/oku/Reuters/Tagesanzeiger.ch)
Sechs deutsche Beschuldigte zum Massaker von Oradour befragt, bei dem 1944 642 Zivilisten ermordet wurden - Keine "wesentlichen Beweismittel" aufgetaucht
Dass er bei einem Auftritt in Paris mit Mehl beworfen wurde, schadet dem Kandidaten der Sozialisten - Zu reden gibt der Akt auch, weil Hollande gar keine richtige Leibwache hatte
reden was sie wollen und mich als nazi oder als sonstige auswüchse ihrer fantasie bschimpfen aber eines ist ganz klar...
solange niemand klagen wird von den betroffenen oder von zeugen wird sich nichts ändern...
sie behaupten es ist gegen die gesetze aber wo sind denn die kläger??? wo sind sie??? verbal sich zu zerfleischen und sich unnütz zu beschimpfen bringt sie ausserhalb dieses forums nicht sehr weit...
Wenn Sie ernsthaft Nachdenken, werden Sie erkennen, das es in keinem Land keine richtige Demokratie gibt, sondern nur parlamentarische Diktaturen ! Was für den Bürger gut ist oder nicht , entscheidet das Parlament ! Die Meinungsfreiheit wird eingeschränkt , und per Gesetz geregelt ! Und wenn man dann nachliest, was man als demokratie bezeichnet, klafft dort eine riesige Lücke , zwischen Realität und Bedeutung ! Oder hat jemand sich die Mühe gemacht , nach zu lesen , was liberal bedeutet ? Bei der FDP kann ich da nicht viel von finden ! Ich weiß, es werden wieder einige lästern, allerdings ohne Argumente ,aber wahrscheinlich nur deshalb , weil sie es selbst nicht wissen !
aber auf dem gezeigneten Video kann ich von Seiten dieser keine Gewalt erkennen! Vielmehr gebärden sich die DemonstrantInnen derart hysterisch dass es mich schon wundert, dass die Polizisten so ruhig bleiben und besonnen reagieren!
...unabhängig davon, wie man zu dem Vorgehen der Polizei steht, so...
...kann man gut erkennen, dass die Demonstrantinnen mit Kleinkindern in der ersten Reihe saßen... das Video stammt auch von den Demonstranten selbst und nicht der Polizei...
Diese bewußte medientechnische Provokation kennt man schon von den Demonstrationen der Kurden in Deutschland, Frankreich in den 90ziger Jahren... damals wurden u.a. Straßen blockiert und Frauen mit Kindern bewußt in die erste Reihe gestellt, damit die Einsatzkräfte nicht handeln. Insofern muß man von einer Inszenierung sprechen, die im Ergebnis eine Diskussion ausgelöst und damit Erfolg hat.
Faszinierend wie sich Rechtsknaller die Welt schönreden.
Wenn Polizisten auf Frauen mit Kindern losgehn, weil diese von dort wo sie "leben" vertrieben werden sollten, nennt man das also inszeniert, ich könnt mich wegwerfen.
kein Recht, dort zu leben, also werden sie vertrieben. So einfach ist das, selbst wenn sie sich hinter Kleinkindern verstecken wissend, dasz linksradikale wie sie, auf diesen Schmaeh hineinfallen.
sie meinen schwangere und kinder über den boden schleifen ist keine gewalt..
..und die wahrhaftig schuldigen sind die, die am boden sitzen und schreien und eigentlich sollten die froh sein, das die polizei mit ihren tonfas nicht auf die schwangeren und kindern eingeprügelt haben, oder wie?
...der Polizist hat selbst eingeräumt, dass er zum Zeitpunkt des Zugriffes auf die Frau das Kleinkind nicht gesehen hat...
....sieht man das Video kann man das nachvollziehen... als das Kind sichtbar wurde hatte ein anderer Beamter das Kind in Sicherheit gebracht...
Bleiben Sie mal bissel auf den Teppich, die eingesetzten Beamten tragen die wenigste Schuld... Sie sind in der Regel auch Familienväter und alles andere als abgebrüht.
Im Übrigen setzen sie KEINE Helme, Schilder, Schlagstöcke oder dergleichen ein.
Schicken Sie eine Protestnote an den Innenminister, den Präfekten und Sarkozy... dann hätten sie die Verantwortlichen für den Einsatz.
die sache ist doch die dass es höchst unverantwortlich ist sich mit kind, sei es im bauch oder auf dem rücken, zu so einer demonstration zu begeben.
im übrigen ist durchaus hörbar, dass es sich hier nicht um angstschreie handelt sondern ganz einfach um mutwilliges hysterisches geschrei und die frau die da "ohnmächtig" am boden liegt, mimt das nur - kann jeder sehen der noch einen klaren verstand begleitet von klarem blick hat.
das alles sind leider heutzutage durchaus übliche verhaltensweisen, abgegafft aus allerlei fernsehfilmchen, sitcoms etc. genannt! nichts daran ist echt!
geben also das Kind schnell mal in der Kinderkrippe ab und gehen dann zur Demo?
Kann es sein das es hier an Einfühlungsvermögen fehlt? Zur Erinnerung: Für Illegale gibt es keine Arbeitervertretung, Krankenkasse, Altersversorgung, Kinderbetreuung, Recht auf Schulbildung etc. Deshalb werden sie auch überall gerne als Billigstarbeitskraft genommen.
es ist unverantwortlich mit kindern auf demos zu gehen?
kennen sie das versammlungsrecht in frankreich? ich bin überzeugt es steht nix davon drinnen.
und unverantwortlich handelt immer der, der eine solche tat begeht, das bedeutet: es handelt der polizist fahrlässig, der kinder auf dem boden herumschleift und nicht die für das kind verantwortliche, die ja gar nicht wissen können, welche handlungen der polizist oder die polizei begeht.
lesen sie gefälligst entsprechende paragraphen, die werden in frankreich nciht unähnlich sein.
oder ob das geschrei hysterisch war oder nciht, hat mit der sache nichts zu tun, können sie auch anhand von kurzen videoaufnahmen auch gar nicht beurteilen.
davon drinnen stehen, manchmal hilft simple Lebenserfahrung. Wiewohl der Fall hier ja umgekehrt ist, die Kinder wurden bewuszt als Schutzschild mitgenommen
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