Michelle Obama will gesünderes Schul-Essen

Mehr Obst und Gemüse, weniger Fett und Salz

Washington - Michelle Obama setzt sich für gesünderes Essen an US-Schulen ein: In der "Washington Post"  wirbt sie für ein entsprechendes Gesetz, über das der Kongress entscheiden muss.

Die First Lady plädiert für mehr Obst und Gemüse in den Unterrichts-Pausen. Außerdem solle die angebotene Verpflegung weniger Fett und Salz enthalten, ungesunde Fertigkost will sie aus Verkaufsautomaten verbannen. Die Amerikaner "schulden das ihren Kindern", schreibt die Frau des US-Präsidenten. Der Kongress solle das Gesetz verabschieden, weil die Gesundheit und die Lebenskraft der nächsten Generation davon abhänge. (APA)

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17 Postings
Wenn sie die Einschränkung von Fett und Salz jetzt auch noch wissenschaftlich begründen könnte, kündige ich ihr für heute nicht die Freundschaft auf.

Da wird sie sich allerdings schwer tun. Dass Fett und Salz ungesund ist, ist nur ein Aberglauben.
Aber beim Obst und Gemüse hat sie meinen Segen, und ich wäre froh, wenn sie es dabei belassen würde.

Dass Fett und Salz ungesund ist, ist nur ein Aberglauben.

Wie überall im Leben kommt es auch hier auf die Dosis an. Dass wir in den Industrienationen definitiv zu viel Fett und Salz zu uns nehmen und uns als Ausgleich auch nicht genug bewegen, dass werden Sie doch nicht bestreiten? Und dass Salz und Fett generell ungesund ist, das hat Michelle Obama auch nicht behauptet - es geht ihr um das "zu viel". Können Sie da differenzieren?

Woher hast du das?

Dass wir definitiv zu viel Fett und Salz aufnehmen?
Das Gegenteil ist richtig.
Aber das mit der Bewegung stimmt.
Und kannst du differenzieren zwischen wahren und falschen Behauptungen?

"Dass wir definitiv zu viel Fett und Salz aufnehmen?
Das Gegenteil ist richtig. "

Ist das Ihr Ernst??

Wieviel Prozent der Bevölkerung von Industrienationen ernähren sich zu einem großen Anteil von Fast und Convenience Food? Was ist in Fast Food drin? Was in Convenience Food? Schon mal einen Blick auf die Zutatenliste geworfen?

Was gefällt dir an den Zutaten nicht?
Ändert ja nix daran, dass unsere Vorstellungen von der richtigen Menge Fett und Salz falsch sind. Und auch Selbstgekochtes kann ausreichend Fett und Salz enthalten.

Was gefällt dir an den Zutaten nicht?

Was mir daran nicht gefällt?
Salz, Zucker, künstliche Aromen, Zusatzstoffe,...

Und zum Selbstgekochten: da haben Sie den genauen Überblick, wieviel Salz sie in Ihr Essen kippen - den haben Sie bei Fertiggerichten nicht. Das ist Ihnen aber sicher schon aufgefallen, oder?

Künstliche Aromen brauch ich auch nicht, aber Zusatzstoffe kann viel sein, Gutes und Böses.
Wenn ich mir einen Fertigkuchen kaufe, würde ich es schon sehr anständig finden, wenn die mir da einen Zucker hinein getan haben. Und wenn ich mir Tiefkühlchicken kaufe, würde ich es ebenso begrüßen, wenn die mir das gesalzen haben. Nur wenn ich Spinat kaufe, darf auf keinen Fall was anderes drin sein. Den will ich am liebsten pur, weil nur ich ihn so würzen kann, dass er mir schmeckt, und damit sind wir auch beim Salz kippen: Ich messe das nie ab, sondern streue so viel hinein, dass es mir schmeckt, und dann ist es genau richtig.

Sie haben mein Posting nicht verstanden - oder wollen es nicht verstehen. Schade.

das verhältnis

von fettkonsum und bewegung stimmt einfach nicht mehr. --> wir nehmen (angesichts unserer lebensumstände zuviel fett zu uns), außer man heißt dagmar rehak, dr. med. qua eigendefinition

Aber das mit der Bewegung stimmt.
Wir bewegen uns zu wenig, deshalb wird der Traubenzucker nicht in den Muskeln verbraucht, und dann werden wir fett.

Was wir zu viel zu uns nehmen, sind Kohlehydrate, nicht Fett. Und diese überschüssigen Kohlehydrate wandelt unser Körper dann in Fett um, um Kalorien für schlechtere Zeiten zu speichern.
Es ist aber nicht das Fett, das fett macht, im Gegenteil. Von Fett kann man nur so viel essen, wie man braucht, von Zucker kann man mehr essen als man braucht.

für den durchschnittlichen us-schüler ist das sicher eine gute empfehlung

v.a. das "weniger fett".

Ist doch alles ein Experiment.

Man nimmt irgendwas an - zum Beispiel dass Fett und Salz ab einer beliebigen aber fixen Dosis ungesund ist - und dann führt man ein Experiment durch um dies zu testen. Zur Auswertung braucht man noch mindestens eine Kontrollgruppe zum Vergleich, danach weis man ein Stück mehr.

Sie wollen doch nicht den Fortschritt behindern, oder?

Dann darf man aber die Testgruppe nicht frei herumlaufen lassen, sondern muss sie kasernieren. Die holen sich sonst ihr richtiges Essen woanders.

Gesunde Bürger kosten auch weniger Geld.

durch gesetze terrorisierte bürger machen selbst dann auch terror.

Ein Angriff auf die strategischen Fett-Reserven der USA! Tea-Party zu Hülf!

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