SPÖ versorgt Boulevard mit Inseraten

1. August 2010, 18:29

Geschätzte 15 Millionen Euro inseriert Wien jährlich in "Krone", "Österreich" und "Heute"

Wien - Mit 4,4 Millionen Euro bewarb die rote Stadt Wien ihre Volksbefragung zu Kampfhunden und Nacht-U-Bahn, berichtet "Profil". Geschätzte 15 Millionen Euro inseriere Wien jährlich in "Krone", "Österreich" und "Heute".

Die rot-schwarze Bundesregierung gab 2009 29,3 Millionen Euro für PR, Inserate und Medienkooperationen aus. Knapp die Hälfte ging an die drei Boulevardblätter. (prie/DER STANDARD; Printausgabe, 2.8.2010)

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Posting 1 bis 25 von 34
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Briefmarkenkleber
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NA immerhin bekommt dieses BEzahlblättchen hier wesentlich mehr als unter Schwrzblau ab, der Rest ist Neid.

hast1
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die postings sind sooo fad.

sobald irgendwas ansatzweise negatives der spö zur sprache kommt, gibts nur eine reaktion:
die anderen sind genauso schlimm, schlimmer, solange dasunddas soundso ist, braucht man sich nicht aufregen,...

zum thema selbst: null.

Lucius Vorenus
00
30 Millionen für Eigenwerbung!

Einfach nur krank!

Commander Worf
05
Standard, letztes Wochenende - halbe Seiten Regierung

Sorry, lieber DerStandard, aber dieses Gewäsch solltet ihr euch sparen. Nebst einer komfortablen Presseförderung im 7stelligen Bereich gibts auch für euch noch massig zusätzliches Steuergeld, bspw. die gerade jetzt laufenden halbseitigen Inserate der Herren Faymann und Pröll - mit ihrer "Leistungsbilanz" .

Die Sache mit dem Glashaus und den Steinen muss man nicht mehr extra erklären, oder?

Asy
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Ist der Standard etwa neidisch ?????

Franco Fratello
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Rotfunk -> Schwarzsehen

4711816
01
pröll und feymann inserieren

nur zu gern wüsste ich, was uns steuerzahlende die flächendeckend gestreuten regierungs-inserate vom wochenende gekostet haben, in denen dick und doof verkünden, dass sie zwar manchmal ein bisserl streitert seien, aber letztlich doch hand in hand "für österreich" arbeiteten.

Balsamico
10
Fazit

Und welches dieser Medien getraut sich in Anbetracht der wirtschaftlichen Abhängigkeit von diesen Geldern da noch seinen Auftraggebern ans Bein zu pinkeln?

Ein unrühmliches Zeugnis käuflichen Journalismus - oder anders formuliert, demokratiepolitischer Harakiri.

Die viel gerühmte vierte Macht im Staat ist - Fellner sei Dank - in Österreich zumeist nur noch in einschlägigen Lehrbüchern zu finden.

systemfehler1
32
Und?

In Relation genausoviel wie andere Parteien auch - inclusive den Grünen.
So what?
Journalismus wär´s gewesen, hätte der Autor von ALLEN Parteien Mäßigung in dieser Sache verllangt und das auch gleich begründet.

So ist´s wieder nur versteckter Wahlkampf.

anders and
 
20
wieviele grüne Werbung haben Sie denn schon in "heute" entdeckt?

Kennen Sie das Verhältnis Grünwähler:Blauwähler und das Verhältnis Grünwerbung:Blauwerbung in den Medien? Meinen Sie tatsächlich, das wäre ausgeglichen?

Das scheinbar so faire "irgendwie ist das bei allen so" ist in Wirklichkeit der ungerechteste Standpunkt, den man einnehmen kann. Der gedanken- und geistloseste Standpunkt ist es sowieso.

systemfehler1
00
Da haben sie sicher recht, allerdings mit der Einschränkung,

dass dies umgekeht genauso gilt.
Grün-Werbung ist übrigens im "heute" genauso vorzufinden wie in "Österreich" und "Krone".

vierspringer
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Dazu kommen noch die vielen Millionen von Staats- und Landesnahen Unternehmen wie ÖBB, Asfinag, Wien Holding, Wien Energie, ...

systemfehler1
00
Ganz zu schweigen von den Millionen,

die WK, IV und mit der FP und VP verbandelte Großunternehmen in diversen Medien platzieren.

Im Standard sind solcherlei Einschaltungen dann sogar als journalistischer Beitrag, oder gar als "Meinung" zu lesen.

awien
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Und nicht vergessen

wie dei Wiener Linien die Entgelte für das Aufstellen der Gratiszeitungsboxen durch Inserateschaltung wieder retounieren.
Sehr interessantes System!

Otto Fishbine
314
Und . . .

. . . der "Standard" kriegt eine Mille ganz ohne Gegenleistung. Das nennt man dann Presseförderung. Oder: Wenn der "Standard" eine Million erhält, müsste er zumindest eine tägliche Reichweite von 20 % haben (immerhin ist eine Million ja ein Fünftel des hier kritisierten Krone-Inseratenaufkommens). Hat er aber nicht. Bei weitem nicht. Außerdem: Wann wird hier dem Hofer vorgeworfen, dass er lieber bei den Zeitungen schaltet, die von mehr Menschen gelesen werden?

spoiled ballot
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darum geht es ja,

presseförderung OHNE gegenleistung

um objektive berichterstattung zumindest in ansätzen zu gewährleisten.

und nicht 15 millionen euro an steuergeld, das haben nicht häupl, strache oder pröll verdient, um die partei besser darzustellen.

ich versteh nicht wie man so blind durch die gegend laufen kann.

Wigl Wogl
01
...presseförderung ohne gegenleistung hamma eh jetzt...

oder wollen sie das was der standard täglich abliefert als gegenleistung bezeichnen ?

anders and
 
00
passen Sie auf, dass Sie nicht verklagt werden,

denn Sie unterstellen indirekt, dass die Krone für die Werbemillionen eine Gegenleistung bietet.

Und das ist doch ganz bestimmt nicht so!!!

awien
02
Die Krone leistet

Beratungstätigkeit.

Kelborn
23

Presseförderung = anderes Thema!

Helmut Schmidt
05
da kann einem richtig schlecht werden

... am einem sonst so friedlichen montagmorgen:
wenn sich unreflektierte geistige armut in den foren-diskurs mischt. presseförderung - die ja in österreich einen besonderen hintergrund hat - mit geldflüsse für gefälligkeitsberichterstattung zu vergleichen.
demokratie kostet eben geld - liebe(r) otto.

politisch verfolgt
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demokratie kostet eben geld

ein in dem zusammenhang zynischer satz.

mundll
80
Und davon leben wieder Tausende....

die ansonsten arbeitslos wären, das ist der Wirtschaftskleislauf....
Daß das den schwarzen neoliberalen Heuschreckenpartei ÖVP ein Dorn im Auge ist, ist klar, wollen die doch nur billige Sklaven als Knecht und Magd ohne Rechte...

vierspringer
03

Wer soll von den Werbemillionen leben? Damit sanieren sich doch nur die Familie Dichand und Fellner

spoiled ballot
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also die schwarzen machen es ja nicht viel besser

30 millionen gibt alleine die bundesregierung an selbstbeweihräucherung in den medien aus.

dann kommen noch die millionen in den schwarzen bundesländer dazu.

natürlich ist es leichter wenn einem die medien überhaupt gehören, oder wenn sie von tiefschwarzen geführt werden.

da hilft sich die spö halt, in dem sie die
boulevard "angst,hass,titten,wetterbericht" medien fürstlich milde stimmt.

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