RAPID - SALZBURG
Peter Pacult (Rapid-Trainer): "Wir haben in der ersten Hälfte das
getan, was notwendig war, um den Gegner nicht ins Spiel kommen zu
lassen. Der Sieg war verdient. Dass es schlussendlich ein
Last-Second-Sieg geworden ist, ist umso schöner. Da nimmt man noch
mehr Kraft mit. Das Tor von Saurer freut mich besonders. Das ist eine
Befreiung. Der Sieg war ebenfalls eine Befreiung. Nicht nur für mich,
sondern für die gesamte Mannschaft. Jetzt schauen wir, dass wir so
schnell wie möglich für Dienstag regenerieren."
Huub Stevens (Salzburg-Trainer): "Wir haben uns selbst die
Probleme gemacht. In der ersten Halbzeit haben wir nur reagiert und
nicht agiert. Da bekommt man Probleme. Ich ärgere mich, dass wir
zweimal in der letzten Minute ein Tor bekommen. Zuerst in Nikosia,
und jetzt hier."
Christoph Saurer (Rapid-Torschütze, zu den Anfeindungen der
Fans
und seinem Tor): "Der erste Schritt ist getan, weitere werden folgen.
Ich hoffe, das war hier meine Ankunft."
WR. NEUSTADT - AUSTRIA
Peter Schöttel (Wr.-Neustadt-Trainer): "Meine Mannschaft hat heute
gegen die beste Austria gespielt, seit ich Trainer bin. Wenn es
einmal nicht so gut läuft für uns im Spiel, dann stehen wir gut und
eng am Gegner. Das macht die Sache für den Gegner umso schwerer. Die
Austria hat ab der 30. Minute das Spiel gemacht, das Unentschieden
ist gerecht. Unsere sieben Punkte und die Tabellenführung will ich
nicht überbewerten."
Karl Daxbacher (Austria-Trainer): "Meine Mannschaft war ab der
30.
Minute spielbestimmend. Es ist ihr aber nicht gelungen, zwingende
Chancen herauszuspielen. Es hat der Nachdruck gefehlt. Das
Unentschieden geht in Ordnung."
Saso Fornezzi (Wr.-Neustadt-Torhüter): "Die Mannschaft ist
hinten
sehr gut gestanden, das funktioniert sehr gut. Unterm Strich ist das
0:0 gerecht."
Kapfenberg - Mattersburg
Werner Gregoritsch (Kapfenberg-Trainer): "Das Problem in der ersten Hälfte war, dass Mattersburg sehr robust gestanden ist und aus der ersten Chance das Tor gemacht hat. Wichtig war der Ausgleich kurz vor der Pause. Was die Mannschaft dann gezeigt hat, war der Kapfenberg-Geist. Wir haben sehr viele junge Spieler in der Mannschaft, deshalb war dieser Sieg vom Kopf her sehr wichtig. Um Mattersburg muss man sich keine Sorgen machen. Das ist ein gut geführter Verein, und Franz Lederer hat schon schwierigere Situationen gelöst."
Franz Lederer (Mattersburg-Trainer): "Wir haben zu Beginn alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Dann haben wir kurz vor und nach der Pause dumme Gegentore bekommen, das war wie eine Watschn. Wie der Schiedsrichter Drachta heute gepfiffen hat, war hart an der Grenze. Die Kapfenberger haben trotz ihrer harten Spielweise erst in der 60. Minute die erste Gelbe Karte bekommen. Der Schiedsrichter war deswegen an der Niederlage nicht unschuldig. Wir müssen das Spiel abhaken, nächste Woche kommt Innsbruck."
WACKER - STURM
Walter Kogler (Wacker-Trainer): "Phasenweise waren wir etwas
gebremst. Aber wir haben trotzdem gegen Sturm Graz keine
Riesenchancen zugelassen. Die Mannschaft hat Charakter gezeigt und
hat sich am eigenen Schopf aus dem Schlamassel gezogen. Nach dem
ersten Gegentor hatten wir plötzlich das Selbstvertrauen verloren und
das zweite Tor kassiert."
Franco Foda (Sturm-Trainer): "Ich verspüre Ärger und
Zufriedenheit
über den Punkt. Wenn man bedenkt, dass wir das schwierige
Europacupspiel gehabt haben und Tirol Rapid 4:0 geschlagen hat, muss
man zufrieden sein. Über 90 Minuten gesehen ist der Punkt nicht
ungerecht. Ärgerlich ist das Tor zum Ausgleich, so ein Handspiel darf
nicht passieren. Im Finish haben wir zwei Chancen verpasst und den
Sieg nicht heimgefahren."
Marcel Schreter (Wacker-Doppeltorschütze): "Derzeit habe ich
einen
Lauf. Aber es geht nicht um mich, die Mannschaft hat toll gekämpft.
Bei den zwei Gegentoren haben wir den Kopf in den Sand gesteckt. Wenn
wir noch routinierter werden, wird jedes Team gegen uns Probleme
haben."
Ried - LASK
Paul Gludovatz (Ried-Trainer): "Weil der LASK sehr stark
dagegengehalten hat, war Geduld gefragt. Wegen unserer Körpersprache
und der Standards haben wir uns den Sieg verdient. Ich wollte 15
Minuten vorher Ewald Brenner vom Feld holen, aber der wollte
unbedingt noch drinnenbleiben."
Helmut Kraft (LASK-Trainer): "Schiedsrichter Schörgenhofer hat
90
Minuten gegen uns gepfiffen, es hat mich daher nicht gewundert, dass
er da pfeift, wo ein Spieler von Ried in den Boden haut. Mit so einer
Leistung hat er es nicht einmal verdient, in der Regionalliga zu
pfeifen. Die bitterste Erkenntnis ist, dass wir mit null Punkten
dastehen nach drei Runden. Wir haben unser Ziel nicht erreicht, einen
Punkt mitzunehmen. Jetzt dürfen wir viel Druck gegen uns erwarten in
den nächsten Spielen."
Ewald Brenner (Ried-Siegtorschütze): "Es gibt nichts
Schöneres,
als in einem Derby das Siegestor zu erzielen. Ob Tausendguldenschuss
oder nicht ist egal, es war das Siegestor."