Blockabfertigung vor dem Tauerntunnel
Salzburg - Der Beginn der Schulferien in den deutschen Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg und der damit verbundene Urlauberreiseverkehr hat am Samstagvormittag zu einem Rekordstau auf der Tauernautobahn geführt. Vor dem Tauerntunnel in Richtung Süden war die Autokolonne 30 bis 35 Kilometer lang, die Wartezeit betrug ungefähr vier Stunden. Der Stau war der längste in dieser Saison, laut Polizei und ÖAMTC dürfte der Höhepunkt der Reisewelle erreicht sein.
Die Blechlawine reichte bis zum Knoten Pongau zurück. "Die Autofahrer nehmen es sehr gelassen. Sie haben sich gut darauf vorbereitet und damit gerechnet, dass sie länger warten müssen", sagte ÖAMTC-Stauberater Roman Lugstein.
Gegen 14 Uhr hatte sich der Stau vor dem Tauern Tunnel in Fahrtrichtung Süden von 35 auf 10 Kilometer verkürzt, heißt aus der ÖAMTC-Informationszentrale. Die Wartezeit betrug etwa zwei Stunden.
Anders die Situation Richtung Norden. Hier baute sich der Stau langsam auf. Der ÖAMTC verzeichnete eine Staulänge von etwa 5 Kilometern. Ebenso dürfte der Verkehr nach Einschätzung des ÖAMTC der Verkehr auf der Brenner- und Inntal Autobahn (A13, A12) in Tirol stärker werden. Von der Brennerautobahn in Südtirol wurden Staus im Abschnitt zwischen Affi und Trient gemeldet.
Auch auf der Katschberg Straße (B99), die als Ausweichroute diente, wurde zwischen Niedernfritz und der Landesgrenze Salzburg/Kärnten sehr starkes Verkehrsaufkommen registriert. Autofahrer mussten mit lokalen Behinderungen speziell in den Ortsgebieten rechnen. (APA)