Hitzewelle in Russland

Mindestens 25 Tote bei Waldbränden

30. Juli 2010, 16:40
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    foto: apa/alexey druzhinyn

    Vladimir Putin beim Lokalaugenschein: Einige Dörfer wurden komplett niedergebrannt

Ganze Dörfer niedergebrannt - 340 Häuser binnen 20 Minuten zerstört

Moskau - Bei verheerenden Waldbränden durch die seit Wochen herrschende Gluthitze sind in Russland mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. Ganze Dörfer mit den traditionellen Holzhäusern brannten nieder, weshalb Präsident Dmitri Medwedew am Freitag die Armee im Kampf um die Flammen zu Hilfe rief. Ministerpräsident Wladimir Putin versprach bei seinem Besuch in einem der verwüsteten Dörfer finanzielle und schnelle Hilfe beim Wiederaufbau.

In Mochowoje, einem am Vortag niedergebrannten Dorf in der Region Moskau, wurden am Freitag die Leichen von sechs Einwohnern und eines Feuerwehrmanns entdeckt, wie das Katastrophenschutzministerium mitteilte. Ein weiterer Feuerwehrmann kam beim Einsatz im Gebiet Lipezk ums Leben. In der Region von Nischni-Nowgorod östlich der russischen Hauptstadt starben neun Menschen, in Rijasan drei. In der Region Woronesch, rund 500 Kilometer südwestlich von Moskau, wurden mindestens fünf Menschen getötet und Hunderte weitere verletzt, viele von ihnen erlitten schwerste Verbrennungen. Hunderte Häuser wurden dort ein Raub der Flammen. In der gleichnamigen Stadt mussten drei Krankenhäuser in aller Eile evakuiert, mehrere Ferienlager geräumt werden.

Gemeinsam mit Katastrophenschutzminister Sergej Schoigu besuchte Putin am Freitag Werchnjaja Wereja, eines der am schwersten betroffenen Dörfer von Nischni-Nowgorod. Dort hatte das Feuer am Vortag binnen 20 Minuten alle 340 Häuser zerstört; mehr als 500 Menschen verloren ihr ganzes Hab und Gut. Das russische Fernsehen zeigte Aufnahmen einer Straße, in der sämtliche Häuser bis auf die Grundmauern niedergebrannt waren. Putin versuchte, die verzweifelten Einwohner zu beruhigen. Einer verängstigten Einwohnerin sicherte er zu, dass die Häuser bis zum Winter wiederaufgebaut sein würden - dann beugte er sich zu der überraschten Frau und umarmte sie.

Minister Schoigu und lokale Beamte wies der Regierungschef an, sich bei der Hilfe nicht durch bürokratische Vorgaben stoppen zu lassen. Den Einwohnern sicherte er rasche Entschädigungen zu. Sie sollen jeweils 200.000 Rubel (5.000 Euro) und damit das Vierfache der gesetzlich vorgeschriebenen Summe erhalten, wie die Nachrichtenagentur ITAR-TASS berichtete.

Präsident Medwedew forderte die Regierung auf, die Maßnahmen zur Brandbekämpfung zu verbessern und Hilfen für den Wiederaufbau bereitzustellen. Das Verteidigungsministerium wies er an, Mittel und Personal für die Brandbekämpfung zur Verfügung zu stellen, wie seine Sprecherin mitteilte.

Den europäischen Teil Russlands plagt seit Anfang Juli eine beispiellose Hitzewelle. In Moskau war es am Donnerstag mit 38,2 Grad so heiß wie noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor 160 Jahren, dichter Smog hüllt die Stadt ein. Durch die extrem hohen Temperaturen stehen in der Umgebung der Hauptstadt zahlreiche Wälder und Torfmoore in Flammen. Die zulässigen Grenzwerte für die Luftverschmutzung wurden durch die Feuer um das Zehnfache überschritten. Starke Winde verschlimmerten die Situation weiter. Nach Angaben des Chefs des Moskauer Wetterdienstes, Alexej Lijachow, lagen die Temperaturen acht Grad über dem Durchschnitt - und machten damit den diesjährigen Juli zum heißesten seit 130 Jahren. (APA)

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10 Postings
okboy
00
31.7.2010, 16:45

http://www.youtube.com/watch?v=v... r_embedded

4 ??????????? ???? ?? ??????? ? ???. ?????? ??? ??????

nussbaum2.0
00
31.7.2010, 19:54

damit sie wissen, wie viel da geflucht wird...

http://www.youtube.com/watch?v=n... AvACU&NR=1

Das is da wahrheit
00
31.7.2010, 15:56

Ja das feuer wird mit wasser gelöscht und nicht mit wodka

Chris Quast
02
30.7.2010, 20:51

und würden die so wie wir europäer, mortalitätsanalysen (es sind mehr gestorben wie die jahre davor, und man konnte da eindeutig einen kausalen zusammenhang zur hitzewelle feststellen) machen, könnte ich mir vorstellen, es würde ähnliches rauskommen wie seinerzeit 03 in europa.

oder sind die russen zäher, ist ja auch nciht anzunehmen.

Meerwelle
31
30.7.2010, 19:00

Also ich glaube, das waren fix die Amis.
Denn irgendwie sind die Amis ja immer Schuld.

Armin Wilhelm Kolprat
41
30.7.2010, 18:07
Kältewelle in Bolivien,Peru ,Chile,Argentinien usw.

Schon fast tausend Menschen in den Anden in den letzten Wochen erfroren!

Der Klima-Wandel ist brutal.

greenling
23
30.7.2010, 19:41
oh, erkennen sie jetzt auch den klimawandel und die sich häufenden extremwetter an?

Armin Wilhelm Kolprat
21
31.7.2010, 06:26
Klimawandel hat es immer gegeben

und jetzt wird es eben global wieder kälter trotz einiger lächerlicher ppm CO2 mehr.

Die Aktivität der Sonne nimmt eben ab.

greenling
01
31.7.2010, 18:24

drum wurden ja heuer schon in 14 Ländern neue Temperaturrekorde aufgestellt - gab es Kälterekorde in Südamerika? ich glaube nicht!

greenling
02
31.7.2010, 18:37
achja,

in der antarktis gabs einen neuen kälterekord, aber haben sie von südamerika einen zu bieten?

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