Washington erleichtert Internetüberwachung

30. Juli 2010, 15:55

FBI soll ohne Gerichtsbeschluss Zugriff auf E-Mail-Daten erhalten

Washington - Die Regierung von US-Präsident Barack Obama will Medienberichten zufolge die Überwachung der Internet-Nutzung erheblich erleichtern. Der Bundespolizei FBI soll demnach ohne einen Gerichtsbeschluss abfragen dürfen, wohin ein Nutzer E-Mails geschickt hat, Empfangs- und Absendezeitpunkt der elektronischen Post sowie möglicherweise auch das Verzeichnis besuchter Internet-Seiten. Inhalte von E-Mails sollen hingegen weiter geschützt sein. Dass die Obama-Regierung den US-Kongress nun um eine entsprechende Gesetzesänderung bat, sei ein "unnötiger und enttäuschender Schritt rückwärts", kritisierte die Zeitung "New York Times" am Freitag.

Gesetze nicht eindeutig

Bisher weigern sich viele Anbieter von Internet-Diensten in den USA, dem FBI diese Daten auszuhändigen, wie die "Washington Post" zuvor berichtete. Ihre Begründung: Die Gesetze seien nicht eindeutig. Nach ihrer Lesart darf die Bundespolizei ohne die Billigung eines Richters lediglich Name, Adresse, Dauer des Internet-Abos und Rechnungen abfragen. Die angestrebte Änderung solle Zweifel ausräumen, argumentiert das Justizministerium. Die bisherige Formulierung "schafft Verwirrung und kann Grund für unnötige Rechtsstreitigkeiten sein", sagte Sprecher Dean Boyd der Zeitung. Mit dem Schritt sollen "neue Kategorien von Informationen" gesammelt werden.

Rechts- und Datenschutzexperten sehen das anders. Die Vollmachten der Ermittlungsbehörden würden ausgeweitet, meint Stewart Baker, früherer Mitarbeiter des Ministeriums für Heimatschutz. "Man kommt schneller und leichter an Daten", sagte der Fachmann für Sicherheits- und Überwachungsgesetze der " Washington Post". "Für manche Internet-Provider würde dies bedeuten, dem FBI deutlich mehr Informationen (auf eine entsprechende Anfrage hin) auszuhändigen." (APA/dpa)

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Koolhaas
00
yes we can !

dietraeneallahs
02
31.7.2010, 18:52
Zu dem Thema

in einer us-radio sendung,die meinung einer dame:"wer nichts zu verbergen hat,..." und "wir sollten dem FBI doch dankbar sein,wenn es alles mögliche probiert,um uns vor den bösen Terroristen zu schützen!"
und sie tauscht natürlich auch liebend gerne ihre "liberty" gegen "freedom" ein :O

Yes we can ...motherf@%#$!
yes we can

Koolhaas
00

und alex hat sich zurecht darüber aufgeregt

Lilith Boessse
 
01
31.7.2010, 16:30
die wirtschaft wird...

.... privatisiert.

das private wird verstaatlicht...

Marko Danube
00
31.7.2010, 16:20
An FBI und BND , wünscht Ihr euch ein paar web Cams in unseren Schlafzimmern ?

Nicht das es später peinlich wird wenn Ihr und eure Kollegen eure Frauen bei uns im Bett sieht !

Du bist Österreich
00
31.7.2010, 15:33
das nenn ich -change you can believe in-

DirtyHarry
00
31.7.2010, 13:10
big brother ist watching you

unter dem motto "verbrechensbekämpfung" wird der totale überwachungsstaat eingeführt

peace & love
00
31.7.2010, 12:10
change ...

... to the worse. YES WE CAN.

Erwin Wolfram
15
31.7.2010, 01:25

zuerst erfinden wir ein netzwerk, dass einen atomkrieg ueberlebt und dann entnehmen wir ihm die daten um einen anzufangen - klassische looser strategie.

Niahahaha
00
31.7.2010, 12:34

wozu gesetze, wenn sich nicht mal an verfassung halten wollen? -D

short cut
01
30.7.2010, 23:30
Und was ist Neu an dieser Meldung?

Ich werde schon lange vom INS ueberwacht. Kann mich nur mit dem zurueckspielen eines "sauberen" Images dagegen waehren, bis sich nach ca. einigen Tagen der "Trojaner" wieder untrennbar im Betriebsszstem festfrisst.
Zum Gluck gibt es einige Methoden sensible Nachrichten zu verschleiern - absolute Sicherheit gibt es natuerlich nicht, wobei meine Daten eigentlich unwichtig sind - ich mache es aus Prinzip.

rks
 
00

2 Fragen:
warum glauben Sie an einen Geheimdienst als Urheber, warum kein "normales" Botnet?

Warum wechseln Sie nicht das Betriebsystem?

short cut
00
rks

Verwende winXP Pro und auf dem MacBookPro Snow Leopard. Mit Linux habe ich mich zu wenig beschaeftigt.
Das Mac OS hat zuwenig transparenz fuer mich. Beim XP weiss ich wenigstens welche Prozesse notwendig (normal) sind und welche nicht.
Verwende den entsprechenden Desktop nur zum Lesen von Zeitungen, Nachrichten hoeren, Internet-Banking, Email und fuer den Umgang mit den Behoerden (DMV, INS, HS, SSCD, IRS, etc.).
Es ist dabei voellig egal, ob ich den IE, Firefox, Safari oder Chrome verwende. Will ich meine Daten auslesen (Interviews, Status von irgendwelchen Antraegen/Formulardaten, Steuererklaerungen etc.) wird die Firewall ausgehebelt und das "Spiel" beginnt von Neuem.

Er staunt
01
31.7.2010, 02:12

Haben Sie sich als (offenbar ziemlich schlecht getarnter) Spion illegal in die USA eingeschlichen, oder warum glauben Sie, daß Ihnen ausgerechnet der INS den PC verwanzt und nicht eine der Behörden, die sich normalerweise mit solchen Methoden beschäftigt?

short cut
10
31.7.2010, 08:56
@Er staunt

Eines vorweg, ich habe mich nirgends eingeschlichen oder welche anderen Phantastereien sie mir zusprechen.
Bin "stinknormaler" Auslandsoesterreicher und habe jahrelang gute Beziehungen zu den Behoerden. Ich lehne aber die "Beschnupperung" aus prinzipiellen Gruenden ab.
Ich finde immer wieder auf meinem "Internet-PC" Prozesse ablaufen, die nicht hingehoeren. Es gelingt mir nur wenn ich das OS unter DOS (extern) hochfahre und die Datei in das RAM-Laufwerk kopiere den Sourcecode zu lesen. Entferne ich die Datei, laesst sich der PC nicht mehr normal booten.
Bei meinem MacBookPro (was ich als Geraet fuer unterwegs verwende) ist das leider nicht moeglich, man ist der Willkuer hilflos ausgeliefert.

gremat
03
31.7.2010, 09:48

Sie haben übrings gerade den Jungs vom INS teile Ihrer Verteidungsstrategie beschrieben, die diversen Teams arbeiten sicher schon in emsig in ihren Bunkern um Sie trotzdem zu erwischen.

short cut
12
31.7.2010, 10:01
@gremat

...habe kein Problem damit, die "Jungs" wissen das sowieso.
Es geht mir vor allem um andere Schnueffler. Die mir wirklich Schaden zufuegen koennen.
Es hilft nur ein eigener "Internet-PC" ohne Verbindung zum uebrigen LAN. Minimal aufgesetzt, dann ist das Zurueckspielen eines "sauberen Images" eine Arbeit von Minuten, bzw. ein Batch-File kann das beim Booten automatisch erledigen.

reboot austria
00
31.7.2010, 17:30

deine images sind sauber?

short cut
00
31.7.2010, 18:40
@reboot austria

Ich glaube schon. Die Erstinstallation wurde isoliert (ohne Netzwerk und Internetzugang) durchgefuehrt. Batches and Updates manuell eingespielt.
Zusaetzliche Software laufen als Portable Apps. von der 2ten Festplatte. Die 1ste Festplatte hat nur das nackte Betriebssystem, daher passt das Image auf eine bootfaehige CD-ROM.
Absolute Sicherheit gibt es natuerlich nicht. Man kann es den potentiellen Angreifern nur so schwer wie moeglich machen. Datendiebstahl (Identitaetsdiebstahl) ist schon ein eigener "Geschaeftszweig" geworden und kann unheimlichen Stress verursachen, wenn man den Banken, Behoerden etc. beweisen muss, dass man nicht selbst Mist gebaut hat.

Kelborn
00
30.7.2010, 23:05

danke an den "Friedensnobelpreisträger"...

yomellamo
01
30.7.2010, 21:54
"https everywhere" für den firefox

gnupg+seahorse und enigmail für thunderbird...

... und dann noch private und public keys für alle.

Niemand & Keiner
04
30.7.2010, 20:13

Alles verschlüsseln!

NONE
01
30.7.2010, 19:34

Big Brother is watching you globally now.

LCD
08
30.7.2010, 17:19

Also eine art Vorratsdatenspeicherung ohne Vorrat und nicht von allen Bürgern, sondern nur wenn es die FiBI verlangt. Und ich dachte schon, es wäre so schlimm wie in Europa.

NONE
011
30.7.2010, 19:34

Die USA sind zumindest ehrlicher.

Die EU hingegen versteckt sich hinter den USA wenn sie Abkommen wie SWIFT oder ACTA umsetzt, denn die EU bekommt die selben Datensätze ebenso. Und jeder weiss was man mit Information anfangen kann.

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