"Blut an den Händen"

Pentagon schießt sich auf Wikileaks ein

30. Juli 2010, 21:37

US-Admiral Mike Mullen über Internetdienst, der Geheimdokumente veröffentlichte: "Könnte bereits Blut an den Händen haben"

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 475
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Randalf X.
14
Bradley Manning

hat zuerst ein sehr gutes und wichtiges Video an die Öffentlichkeit gebracht. Ehrliche offene Kritik, hat dem Ruf der Amis geschadet, aber sonst keinen Schaden angerichtet. Gut so.

Die letzte Veröffentlichung hat aber viele Soldaten und Zivilisten in Afghanistan gefährdet oder sogar schon getötet bzw. wird sie noch töten. Die Taliban bedanken sich ganz herzlich für die Veröffentlichung der Namen von Agenten und Spionen der USA. Das Todesurteil dieser Familien wird demnächst exekutiert. Damit wurde aus einem guten Kritiker ein Verräter dem viel Blut an den Händen klebt.

cleo0
 
11
Natürlich..

..der faule Punkt liegt ja nicht am Krieg und den Verbrechen die dort geschehen generell, nein er liegt am bösen Obergefreiten, der die Welt über das Unrecht, welches dort geschieht, informiert hat.

So einfach ist das bei Mr. Gates!

Die Mächtigen schreiben die Geschichte und bestimmen so was als wahr und was als falsch zu gelten hat.

"Blut an den Händen" uhu.. die Amerikaner haben nicht nur Blut an den Händen, sondern noch einiges mehr. Man muss sich nur die Schweinereien in Abu-Ghraib oder das Video vom Helikopter anschauen und man erkennt die Grundhaltung dieser Revolverhelden.. aber dass sie nun mit allen Mitteln versuchen, sich rauszureden ist logisch.

Interessant nur, dass auch hier einige so blöd sind, diese Untaten zu verteidigen

Heavyweather
31
Das sind Soldaten die sind dort um zu sterben.

Die sollen sich nicht ins Hemd machen.
Um es mit Albright zu sagen..."On balance we think its worth it."
Die paar Soldaten...

Sie könnten ja eh alle einfach abziehen dann gibts keine toten Soldaten mehr.

Ramadamadingdong
13

Immer das Gleiche. Diejenigen mit dem meisten Dreck am stecken schreinen am lautesten: "Haltet den Dieb!" - nur um abzulenken.

Franz Klug
49
31.7.2010, 21:36
Wann man bedenkt, dass für das Blut von 3000 unschuldigen Menschen (9/11)

inzwischen weit über 100 000 (Irak/Afghanistan)unschuldige Menschen ihr Blut gelassen haben, dann wird der ganze Irrsinn, dieser falschen Antiterrorpolitik der USA and friends, ersichtlich. Dieses kollaterale Morden von Unschuldigen durch die USA/NATO gehört sofort abgestellt.
Der Antiterrorkampf gehört mit polizeilichen Mitteln geführt und nicht als Krieg mit dem Programm Töten auf Verdacht und die dabei unschuldig umkommen sind selber Schuld.
Der militärische Überfall auf den Irak und der Einmarsch in Afghanistan waren überflüssig wie ein Kropf.
Jetzt da die nicht embeddeden Journ. die Wahrheit über diesen schmutzigen Krieg bringen, werden diese verteufelt. Das Blut klebt an den Händen von Gates,Bush,Obama etc. und nicht an Assenge.

Der Fakler
12
"Wann man bedenkt, dass für das Blut von 3000 unschuldigen Menschen (9/11)"

Nicht "für" das Blut, sondern "zusätzlich" zum Blut!

la meuf de tom cruise
25

95% der toten gehen auf das konto islamischer fanatiker. das den amerikanern anzulasten ist einfach nur schäbig und charakterlos.

Heavyweather
51

Naja...alle Toten im Irak seit den 90er Jahren gehen auf das Konto der USA.
Ein provozierter Krieg nach dem anderen. Im Irak hat man absichtlich abgebrochen und jahrelang einen Diktator unterstützt gleichzeitig aber mit einem Embargo und Bomben hundertausende Zivilisten getötet.
Da kann man schon verstehen wenn die arabische Welt etwas gegen die USA und ihre Politik haben.
Humanistische Politik ist das nicht gerade.

Al Borland
60

Was eine direkte Folge der Besetzung ist. Terror gab es dort vor der amerikanischen Invasion nämlich gar nicht.

Fritz Wunderlich
04

nun, herr talib, für andere als sie ist die afghanische sharia terror, für sie nur normales gottgefälliges leben

Al Borland
41

Wissen Sie eigentlich irgendetwas?

Die Taliban sind nur eine einzige radikal-islamische Gruppierung von vielen. Und selbst wenn Sie jeden einzelnen von ihnen aus dem Land entfernen würden, gäbe es immer noch eine überwältigende Zustimmung zur Sharia, daß es Generationen dauern würde, sie überall abzuschaffen.

Der islamistische Terror mit Selbstmordattentätern und allem was dazugehört kam tatsächlich erst 2001 dazu.

Fritz Wunderlich
01

islamistische terror 2001: in geschichtsfälschung sind sie gut

vince end it
03

"Terror gab es dort vor der amerikanischen Invasion nämlich gar nicht."

und saddam war ein humanist, wie er im buche steht.

lol

Al Borland
31

Sind Sie so dumm oder einfach nur ignorant?

Unter Saddams Herrschaft gab es im Irak _keinen_ islamischen Terrorismus - verständlich, denn er wollte keinen Gottesstaat. In dieser Zeit starben auch pro Tag weniger Menschen als heute.

Die amerikanische Anwesenheit tötet dort mehr Menschen als das Saddam-Regime.

Lassen Sie sich das einmal auf der Zunge zergehen. :-)

vince end it
11
ein kleiner tipp:

wenn sie hier andere teilnehmer beschimpfen, weiss jeder, dass bei ihnen nach 9 pflichtschuljahren schluss war (egal in welcher schulstufe sie fertig wurden).
es gibt also für sie nur islamischen terror?
glauben sie mir, den opfern ist es egal, aus welcher ecke sie terrorisiert werden!
und gerade leute wie sie würden zeter und mordio schreien, wenn die amerikaner saddams methoden zur "terrorbekämpfung" anwenden würden.

ich bitte sie ausserdem um eine seriöse(!) quelle für die toten, welche saddam auf dem gewissen hatte.
und rechnen sie dann aber auch alle ein, die im zuge des irakisch-iranischen krieges ums leben kamen. bei den amerikanern tun sie es ja mit den kriegstoten auch.

mf g

cleo0
 
21
Einen hirnverbrannteren Typen wie Sie zu finden, ist gar nicht einfach, Herr "vince end it"

"und gerade leute wie sie würden zeter und mordio schreien, wenn die amerikaner saddams methoden zur "terrorbekämpfung" anwenden würden. "

Das machen sie doch schon lange, sie haben doch dem Saddam das Material und das Know-How dafür geliefert, damals in alten Zeiten.-
Gefoltert wird in den USA, bzw. eigentlich nicht auf amerikanischem Boden (deshalb gilt dort ja auch kein amerikanisches Recht oder gar Menschenrecht, ja.. gefinkelt, nicht?) ebenso. Und das ganz legal!

Vom humanistischen Wert ist die USA deshalb um keinen Deut besser.
Wer keine klare Stellung gegen Folter beziehen kann, gehört in die gleiche Reihe mit vielen Diktaturen und anderen Unrechtsregimes rund um den Globus

Recht ist in den USA nämlich in etwa so biegsam wie Gummi

Al Borland
30

Seltsamerweise scheine ich mit meinen neun Pflichtschuljahren trotzdem irgendwie erkannt zu haben, daß es im Ursprungsposting um islamische Fundamentalisten ging.

All das verdanke ich dieser wirklich hilfreichen Lektion aus meiner Schulzeit - ich kann nun "Lesen".

Sie sollten das auch einmal versuchen, es hilft ungemein.

vince end it
01
seien sie doch nicht gleich "anpatzt"!

keiner hat behauptet, dass sie KEINE bildung besitzen!
aber sich auf ein posting zu berufen, welches das eigentliche thema des artikels total verfehlt hat, hat mit "lesen können" nichts zu tun.
das beherrschen die meisten schüler nach dem 3. jahr vs.
informationen richtig zu verarbeiten und eine gewisse diskussionskultur scheinen ihre defizite zu sein.

mf g

p.s. ich habe erst auf ihr posting geantwortet

Al Borland
00

Wenn Sie nicht einmal einen Satz im Kontext lesen können, kann ich Ihnen nicht helfen.

vince end it
00
super argumentationslinie!

Mim103
11
In den USA sterben jährlich mehr Menschen an

einer Erdnussallergie als bei islamistischen Terroranschlägen.

la meuf de tom cruise
00

im irak und afghanistan aber nicht.

Wikileaks sind Moerder
72
31.7.2010, 22:50
Wikileaks sind keine Journalisten.

Wikileaks ist es egal ob das Material wahr ist oder nicht. Sie posten's nur, ohne es zu ueberpruefen, ohne Namen gefaehrderter Personen auszublenden. Wikileaks ist die Wahrheit scheissegal. Wikileaks ist eine Bande von Hackern, die $$$ machen mit leaks.

cleo0
 
10
Ui

Wikileaks sind Mörder, erinnert mich an den rechten Spruch "Todesstrafe für Kinderschänder", in etwa so viel Wert und Niveau hat ihre Aussage.

Wer ist hier ein Mörder, derjenige der ein Land angreift und dabei vortäuscht nur der gute Samariter zu sein, oder derjenige der dort passierendes Unrecht aufdeckt?

Klar, würden Sie sagen, derjenige der das aufdeckt.
Logisch oder?

Deswegen haben die Leute von Wikileaks und der Obergefreite auch Blut an den Händen, nicht aber die Verantwortlichen des US-Militärs.. klar!

Heavyweather
20

Realitätscheck...Realitätscheck...

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 475
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.