Vorarlberg

Erneut große Schäden nach Regen im Ländle

30. Juli 2010, 09:38
  • Artikelbild
    foto: apa/reinhard mohr

    Eine überschwemmte Straße Donnerstagabend in Lochau.

45 Liter Regen pro Quadratmeter - reparierte Straßen erneut vermurt

Bregenz - Die starken Niederschläge der letzten Tage haben in Vorarlberg im Gebiet um Lochau (Bezirk Bregenz) erneut großen Schaden angerichtet. Schon die Unwetter der vergangenen Tage verursachten Schäden von weit mehr als einer Million Euro. Diesmal war auch der Ortskern der Bodensee-Gemeinde Lochau stark betroffen. Im Bregenzer Ortsteil Fluh musste nach einem Murenabgang ein Haus evakuiert werden. Der etwa 100 Kubikmeter umfassende Erdrutsch in Bregenz-Fluh ging in der Nacht auf Freitag ab und riss mehrere Bäume mit sich. Die Mure reiche nahezu bis vor die Haustür, sagt Stadtrat Michael Rauth (VP). Die Baumstämme kamen rund zehn Meter vor dem Haus zum Stillstand.

Die vier Bewohner mussten ihr Haus verlassen, voraussichtlich könnten sie vor dem Wochenende nicht zurück, so Rauth. Die Stämme wurden mit Seilen gesichert, um ein weiteres Abrutschen zu verhindern. "Die letzte Nacht war von den Niederschlägen her eine Katastrophe" , bilanzierte Lochaus Bürgermeister Xaver Sinz am Freitag. Die in den vergangenen Tagen teilweise bereits reparierten Straßenstücke seien erneut vermurt, überschwemmt oder unterspült worden. So verlegten etwa auf der Pfänderstraße wieder Muren mehrfach die Fahrbahn. Laut ZAMG fielen bis Freitagfrüh in dem Gebiet rund 45 Liter Regen pro Quadratmeter. (APA)

Kommentar posten
Posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.