Zuwanderung

Karl für Arbeitserlaubnis nach heimischem Uni-Abschluss

01. Dezember 2010 11:12

Fordert Schaffung von Kategorie "Einsteiger-Schlüsselkraft" - Verweis auf Bedarf der Industrie nach Fachkräften - Jeder fünfte Student aus Drittstaaten wählt technisches Studium

Wien - Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (ÖVP) fordert, dass Drittstaatsangehörige, die an einer Hochschule in Österreich einen Abschluss machen, hier künftig auch arbeiten können. Derzeit geht das nur, wenn diese unter dem Titel "Schlüsselkraft" eine Niederlassungsbewilligung bekommen. Das Problem dabei: Das dafür nötige Mindestgehalt (2.640 Euro brutto pro Monat) ist "de facto eine unüberwindbare Hürde" für Berufseinsteiger, so Karl zur APA. Sie fordert daher die Schaffung einer Kategorie "Einsteiger-Schlüsselkraft" mit niedrigerem Bruttolohn.

Für Karl ist es "nicht nachvollziehbar", dass Österreich Studenten aus Drittstaaten deren Ausbildung finanziert, diese aber nach dem Studium keine Möglichkeit für einen Einstieg in den Arbeitsmarkt bekommen - "noch dazu, wo wir gut ausgebildete Fachkräfte am Arbeitsmarkt brauchen". Laut aktuellen Studien hätten 42 Prozent der Industrieunternehmen trotz Krise Probleme, genügend Fachkräfte im Bereich Technik und Produktion zu finden, 54 Prozent klagen über Personalmangel im Bereich Forschung und Entwicklung.

Technik-Studium bei Ausländern beliebter

Die Ministerin will daher bei der Ausarbeitung einer sogenannten Rot-Weiß-Rot Card für eine Erleichterung des Arbeitsmarktzugangs dieser Gruppe eintreten. Alternativ zu einer neuen Kategorie "Einsteiger-Schlüsselkraft" kann Karl sich vorstellen, dass Drittstaatsangehörige mit österreichischem Hochschulabschluss mit Absolventen aus der EU gleichgestellt werden. Karl verweist darauf, dass die Erweiterung der Beschäftigungsmöglichkeiten für Studierende und Absolventen im Regierungsprogramm verankert ist, das selbe Ziel finde sich auch im nationalen Aktionsplan für Integration.

Im Studienjahr 2008/09 haben in Österreich insgesamt 27.232 Personen ein Universitätsstudium abgeschlossen. Knapp 1.300 der Absolventen kamen aus einem Land außerhalb der EU, jeder fünfte von ihnen hat an der Technischen Uni in Wien oder Graz studiert. Unter den Österreichern entscheidet sich nur rund jeder achte für ein technisches Studium. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 60
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02515151541
22.01.2011 19:12
Wie immer außen HUI innen PFUI

ja sicher warum sollten ausländische studenten nicht bei uns arbeiten dürfen?
wär ja nur vernünftig wenn sie die vom staat bezahlte ausbildung in form von steuern wieder zurückzahlen,

ABER

-->Das dafür nötige Mindestgehalt (2.640 Euro brutto pro Monat) ist "de facto eine unüberwindbare Hürde"<----

horcht sich für mich eher wie gesetzliches Lohndumping für fertige Studenten an!!!!

und daher ganz grosses PFUI GACK

Globetrotter1
04.06.2011 00:47

Auch wenn es viele Jobs für TU-Absolventen ÜBER einem Durchschnittsgehalt von EUR 2.640 auf dem Markt gibt, verdient der DURCHSCHNITT bei weitem nicht so viel.

Romeo und Julia
21.12.2010 16:25
Spitzentechniker für 2700 Euro zu teuer?

Wenn ein Handwerker weniger bekommt?
Bei den Handwerkern ist das so:
Nach der Gesellenprüfung kann er wenn er super ist weiter in der Firma arbeiten. Macht er die Meisterprüfung, fliegt er raus.

FPÖler
31.07.2010 16:45

Warum zahlen wir Bauern, Arbeiter und Angestellte Österreichs Studenten aus dem EU-Ausland das Studium, schmeisen Ihnen eine Billigkrankenversicherung nach, und möchten Ihnen danach noch einen Freischein zum hierbleiben geben?

>>> Weil die Roten in der Regierung sitzen ...

greenIT
24.09.2010 17:51

Weil Bauern, Arbeiter und Angestellte aus dem Ausland Studenten aus aus Österreich das Studium zahlen, Ihnen eine Billigkrankenversicherung nachgeschmissen wird, und Ihnen danach noch einen Freischein zum dortbleiben gegeben wird!

Naja die Zahl der Menschen deren Denkweite nur bis zur Grenze des eigenen Bauernhofs reicht wird hoffentlich bald weniger.

MrNO
19.08.2010 19:35

Also warum keine hochqualifizierten Absolventen in Österreich behalten? Liebe Leute ohne Schulabschluss?

aenima
02.08.2010 14:16

menschen wie sie sind der grund wieso ich mich als österreicher dafür schäme österreicher zu sein, da unsere kultur so niedrige kreaturen hervor bringt wie sie und das in massen!

FPÖler
02.08.2010 16:06

Die menschenverachtende Intoleranz gegenüber Menschen die anders denken als Sie ist in Ihrem Posting nicht zu überhören. Der konstruktive Diskussionsansatz fehlt gänzlich, dafür überwiegen respektlose Beleidigungen und vorurteilbehaftetes Richten über andere. ...

"Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und den Balken in deinem Auge nimmst du nicht wahr? Wie kannst du sagen zu deinem Bruder: Halt still, Bruder, ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen, und du siehst selbst nicht den Balken in deinem Auge? Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge und sieh dann zu, daß du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehst!" (Lk 6,41-42)

Langschluss
01.03.2011 17:13

Ganz langsam fuer Sie zum Mitschreiben und -denken:
1. Wir zahlen den Ausländern das Studium. Ist halt mal so.
2. Schmeissen wir sie nachher raus, sind wir sie los.
2a: Sind wir sie los, leisten sie hier keine arbeit und zahlen keine Steuern.
2b: Behalten wir sie hier, zahlen sie Steuern (und zwar recht viel weil ein Akademiker in der Regel mehr verdient als ein Geselle)

Jetzt die Frage: Was ist besser: Ausländern ein sehr teueres Studium zu bezahlen und nichts von Ihnen bekommen oder sie dann bei uns arbeiten lassen und das Geld in Form von Steuern zurueckbekommen?

Selbst jemand der soweit Rechts ist, dass er (oder sie) sich den linken Fuss und die linke Hand abhackt, muesste die Logik dahinter verstehen.

beos
31.07.2010 20:10

Ich denke gerade vor der Wien Wahl würde sich doch ein Anti-Studenten Volksbegehren anbieten? Wo die F doch schon mit dem Anti-Ausländer Volksbegehren so erfolgreich war

Ana Cernok
 
02.08.2010 15:02
Studentin aus Serbien

Ich begrüße die Idee von der Frau Karl! Idee, die das zukünftige Österreich als modernes Land sieht. Es ist mit großer Enttäuschung so viele negative Kommentare lesen zu müssen. Sogar den Österreicher ist nicht klar was für Österreich gut ist. Ich werde sehr bald den Magistertitel der Universität Wien mir erarbeitet haben. Während meines Studiums war ich bei weltweit anerkannten Instituten in den USA und Japan wissenschaftlich tätig und habe neben meiner serbischen Nationalität, mit großem Stolz auch die österreichische Hochschulausbildung dargestellt. Laut den hier zu lesenden Kommentaren, wäre für mich besser eine Dissertationsstelle außerhalb von Österreich zu suchen, da meine österreichische Ausbildung dort höhere Stellenwert besitzt.

FPÖler
02.08.2010 16:21

Gratulation zu Ihrem erfolgreichem Studienabschluss. Und natürlich ist es schön zu lesen, dass es Leute gibt die Österreichs Hochschulausbildung auch im Ausland hochloben. Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass sich das neue Gesetz (wenn es denn kommt) weder postiv noch negativ auf die "Hochschulausbildung" der Studierenden auswirkt. Sie können die Ö-Ausbildung getrost ohne dieses Gesetz weiterhochloben.
Da Sie bereits in den USA waren, so müsste es Ihnen bewusst sein, dass man dort als Ausländer auch mit einem US-PhD noch keine Arbeitserlaubnis erhält. Man muss sich nach Graduation um einen Arbeitgeber bemühen der die Greencard sponsort, und wenn alles gut geht bekommt man diese dann nach weiteren 4 Jahren. Warum sollte Ö anders agieren?

FPÖler
31.07.2010 20:21

Niemand ist gegen Studenten aus dem EU-Ausland die während Ihrer Studienzeit dem Steuerzahler nicht zur Last fallen (siehe analag dazu positive Beispiele wie USA, GB, Polen, Kanada, Australien.).

beos
31.07.2010 21:11

Doch ich. Die nehmen unseren eigenen Nachwuchs die Studienplätze oder verschlechtern die Situation aufgrund ihrer Quantität. (Deutsche in Psychologie und Publizistik zB).

Du schreibst explizit Studenten aus dem EU-Ausland und führst als Bsp. USA, Kanada an *g*

Scheich Abdul
30.07.2010 13:58

bitte schickt die absolventen nach dem studium ins ausland. 1. könnens nix. 2. hakln wollns auch nix.

helsing, van
30.07.2010 13:30
Auf dem Photo

schauts aus wie de Palin - und gebärden tut sie sich auch manchmal so...

reunion
30.07.2010 13:04

Sorry, aber 2.640 Euro brutto pro Monat eine unüberwindbare Hürde für Akademiker beim Berufseinstieg? Maximal bei sog. "Orchideenfächern". Mein Einstiegsgehalt nach Elektrotechnik-Studium lag schon vor fünf Jahren knapp über 3000EUR.

Globetrotter1
04.06.2011 00:51

Ein Akademiker sollte das Wort "DURCHSCHNITT" eigentlich verstehen können.

liliput
02.08.2010 15:02
schon mal über den Tellerrand der TU geblickt?

Asylwiener
30.07.2010 16:13
das mag schon sein

aber schauen sie mal was ein Dr med oder Dr jur nach hause bringt (nicht zuletzt weil hier viel vom gehalt variable bestandteile sind) - sind auch nicht unbed orchideenfächer...

Quim Barreiros
30.07.2010 15:45

Na ja. Schauen Sie sich an, was z.B. ein Angestellter in der Bauindustrie verdient. Einstiegsgehalt nach KV 2129 brutto. Manche Firmen zahlen natürlich mehr... Aber dennoch sind die 2640 nicht so leicht zu erreichen.

kleiner Schelm
31.07.2010 20:03
Also das ist es.

Die Schlüsselqualifizierten Akademiker sollen dann genauso gezahlt werden wie Bauarbeiter (ohne Zulagen). Danke, Frau Karl. Ich bin sicher, die Hochschulabsolventen werden es Ihnen und der ÖVP bei der nächsten Wahl danken!

Mir ist unklar, wo die Frau sich überhaupt einmal FÜR Universitäten und deren Absolventen einsetzt. Sie ist eine Absolute Fehlbesetzung. Vielleicht sollte sie mit unserem genauso unpassenden Verteidigungsminister passen. Dann hätten wir wenigstens zwei Minister mehr, die vielleich FÜR das kämpfen was sie als Minister vertreten sollten und nicht dagegen!

Quim Barreiros
02.08.2010 10:34

Sie wissen schon, dass ein Bauarbeiter kein Angesteller, sondern ein Arbeiter ist? Und die 2.129 sind der Mindestgehalt für Absolventen einer Hochschule (Dipl.-Ing.). Dass der laut KV so niedrig ist, dafür kann ich ja auch nix. In guten Zeiten zahlen Firmen natürlich mehr, aber in schlechten Zeiten zahlt sicher keine Baufirma ihren jungen Dipl.-Ing. einfach so 500 Euro mehr.

Franz Bim
 
30.07.2010 13:50
Nur Geld zählt?

Andere schaun halt nicht nur aufs Geld, weil es auch wichtig ist, dass man sich im Umfeld wohlfühlt. Und was nützt es, viel bezahlt zu bekommen, wenn nachher der Dresscode Anzug und Krawatte vorschreibt?

Thomas Felder1
30.07.2010 13:18

da hebns aber glück gehabt, überall wird versucht, das geld zu drücken, umso mehr mit ausländischen arbeitskräften

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