Privatsphäre ade

Blogger schnüffeln im Leben des Facebook-CEO

29. Juli 2010 09:43
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    Foto: reuters

    Facebook-CEO Mark Zuckerberg

Gawker-Blog zeigt überraschende Ausschnitte aus dem Leben des 26-jährigen Milliardärs

500 Millionen Menschen weltweit sind bereits im Social Network Facebook "connected". Das Privat- und Geschäftsleben wird mit Freunden, Kollegen, Verwandten über einen einzigen Web-Service geteilt. Ein Web-Service, der aus diesen Informationen Kapital schlägt - mit Werbung und lukrativen Anwendungen wie Social Games. 2009 machte das Unternehmen 800 Millionen Dollar Umsatz. "Das Zeitalter der Privatsphäre ist vorbei", verkündete der 26-jährige Mitgründer und CEO des Netzwerks, Mark Zuckerberg Anfang des Jahres. Eine Herangehensweise, die nicht alle Facebook-Nutzer teilen. Der Gawker-Blog Valleywag hat den Spieß nun umgedreht, und Zuckerberg einen Tag lang von einem Fotografen "begleiten" lassen.

Spartanisches Leben

Im Auftrag von Gawker heftete sich der Fotografen Nick Stern einen Tag lang an Zuckerbergs Fersen. Wer sich vorstellt, dass der 26-Jährige ein wildes Jetset-Leben führt, wird zumindest jetzt enttäuscht sein. Was Stern vor die Linse bekam, war bestenfalls unauffällig. Wäre das Gesicht des jungen CEOs nicht so bekannt, man könnte ihn mit seinen Schlapfen und ewiggleichen, grauen T-Shirts weiterhin für einen Studenten halten. Auch in seinem Haus spiegelt sich keineswegs die Summe, die Zuckerberg am Konto haben dürfte. Fast spartanisch mutet sein Lebensstil an, ausgehend von dem, was Nick Stern fotografisch festgehalten hat.

Paparazzi-Behandlung

Den Einblick, den der Gawker-Blog präsentiert, zeigt einen überraschend bodenständigen, jungen Mann mit Freunden, Familie und Freundin. Die Blogger rechtfertigen ihre "Paparazzi-Behandlung" damit, dass Facebook selbst nicht gerade zimperlich mit der Privatsphäre seiner Nutzer umgeht und gelegentlich Änderungen der Einstellungen vornimmt, die ohne Vorwarnung zuvor privat Informationen ins öffentliche Web stellt. Wer davon lebt, dass seine Kunden ihre Privatsphäre aufgeben, sollte das auch tun, so die Aug-um-Aug-Philosophie der Blogger. Es wird freilich niemand gezwungen, auf Facebook zu sein. Der Dienst ist freiwillig und man kann - wenn auch mit etwas Aufwand - jederzeit aussteigen. Zuckerberg wurde nicht gefragt, ob sein Privatleben von fremden Personen in Blogs breitgetreten werden soll. Bei seiner Einstellung zur Privatsphäre dürfte ihn das zwar nicht stören. Wie es mit den Personen in seinem Umfeld aussieht, steht allerdings auf einem anderen Blatt. (br)

 

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El Clandestino ****
02.08.2010 15:47

ja, und weil das ja so eine tolle idee ist; das mit dem auge um auge, zahn um zahn" schickts doch gleich dem paparazzi auch nen paparazzi und auch dem papparazzi vom papparazzi nen papparazzi und auch dem....blaaaaa; aber so schafft mans wenigstens in die medien; toll

feneks
30.07.2010 16:51

<sarkasmus> Ach was, der ist doch jetzt eine Person "öffentlichen Interesses" - also passt das schon ... </sarkasmus>

Hamad Leomic
30.07.2010 10:31
Meine Vermutung

Ich denke wir haben alle eine ganz falsche Vorstellung davon wie es ist, die (zumindest nach außen hin) Schlüsselfigur solch eines Unternehmens zu sein. Wir kennen den Typen ja nur durch die teils reißerische Berichterstattung, selber wird er sich das alles nicht durchlesen.

Meist sinds ganz normale Typen mit ganz normalen Leben. Dass da irgendwo ein riesen Unternehmen bzw. System dahinterhängt ist auf Dauer eigentlich auch nur Gewöhnungssache für die jeweiligen Menschen.

Falls er wirklich soviel Kohle auf der hohen Kante hat, finde ich zumindest seinen Lifestyle sympatisch.

Tommy1971
30.07.2010 16:21
keiner weiß, was der am konto hat

er ist ja "nur" haupteigentümer des unternehmens. milliardär ist er ja nur am papier, wo der vermutliche wert des unternehmens mit seinem anteil multipliziert wird. das hat mit dem geld am konto noch gar nix zu tun.

interessanter wäre es zu wissen, wie viel gehalt er bekommt oder wie viel gewinn er sich auszahlen läßt (wenn das ding denn schon gewinn macht). hat hier irgendwer genauere infos?

sudo apt-get install apple_news_filter.deb
02.08.2010 03:09
nein,... macht bestimmt 49,90$ - monatlich :/

Misteinsammler in der U-Bahn
30.07.2010 12:57

Ich war schon mal in der Situation, mehrere Millionen Dollar zur Verfügung zu haben. Zu Beginn ist die Situation wirklich schön und man malt sich seine buntesten Träume aus. Ich hab mir ein riesiges Haus mit damals feinster Ausstattung hinstellen lassen, 2 protzige Autos, Ferienhaus am Wolfgangsee, Motorboot, Motorrad, vier Putzfrauen. Ich bin aber mit dem Leben leider nicht glücklich geworden, ich hatte ständig das Gefühl nicht genug zu bekommen, fühlte mich vom Leben betrogen weil ich zum Beispiel genauso im Stau stehen musste wie alle anderen Menschen auch. Zusätzlich wollten viele Leute in der Nachbarschaft wetteifern mit mir und haben sich eine neuere S-Klasse mit besserer Ausstattung gekauft etc. Es war nicht so besonders.

Hamad Leomic
30.07.2010 18:09
was mich betrifft

ich gehe öfters am Pöstlingberg in Linz spazieren. In einer kleinen Straße direkt unterhalb der Basilika steht ein dickes Haus nach dem anderen. Besonders eine Architektenvilla ist hier hervorzuheben. Modernes, aber sehr schönes Haus mit super Blick auf Linz.
Ich denke mir dann manchmal ob ich wohl glücklicher wäre wenn ich da reingehe in dem Wissen dass es mir gehört. Die persönliche Antwort ist jedesmal Nein. Das, was man im Außen findet befriedigt meist nur kurz. Vielmehr ist es der Gedanke: "jetzt habe ich eh schon alles und noch immer bin ich unzufrieden"... Auch grausam!

Spartaner13
30.07.2010 09:11
"Das Zeitalter der Privatsphäre ist vorbei"

Das hat er wirklich gesagt? Offenbar war dies nicht weiter schlimm - es klingt wie eine Drohung.

Bimpf
30.07.2010 08:43

und wo sind die fotos?

Slideshow Bob
30.07.2010 09:59
ÖVP und Banken sind eine Seuche !
29.07.2010 22:54
hahhaaa

ach wie gut das niemand weiß das ich im facebook herr plumpaquatsch heiß....
ich kann unentdeckt spionieren...heheheee
willst du mein freund sein

Spartaner13
30.07.2010 09:13

Ja ich will dein Freund sein - hurra wieder 1 Freund mehr in meiner Liste. Da du jetzt mein Freund bist, erfährst du auch, dass ich vom 20.8. bis 28.8. auf Urlaub bin - der Ersatz-Hausschlüssel liegt unter dem Stein, der neben der Haustüre steht. Aber pssst nicht weitersagen ;-)

Zeitvertreiber
30.07.2010 17:44
Viel mehr Freunde

Ich hab viel mehr Freunde ca. 100. Kennen tu ich aber nur 5........... ;-)

Spartaner13
30.07.2010 19:22

100 ist heute gar nix mehr - wirklich coole Leute haben an die 300 ... oder gar 500 ...

mir sind schon viele dort begegnet, die einfach nur "Freunde" Sammeln ... Highscores ...

LeganFuh
 
30.07.2010 09:42
Mist!

Wir haben der selbe Versteck für den Schlüssel. Da leg ich ihn lieber unter einen Gartenzwerg...

Spartaner13
30.07.2010 10:00
kleiner Tipp:

Legen Sie den Schlüssel unter einen unauffälligen Zwerg. Eher einen, der dem Einbrecher kalt ins Gesicht lächelt, nicht unter einen Zwerg, der vielleicht zu Boden schaut - die sind immer verdächtig. ;-)

Hr Simon
29.07.2010 22:02

"Wie es mit den Personen in seinem Umfeld aussieht, steht allerdings auf einem anderen Blatt. (br)""
Der letzte Satz ist es, auf den's ankommt. Die Informationen über sich selbst hat man (vielleicht) noch unter Kontrolle. Und wenn man noch so Bedacht darauf ist, sich im Internet bedeckt zu halten und keine zu privaten Daten zu veröffentlichen, es reicht schon eine "Ich hab doch nix zu verbergen"-Person auf der Freundesliste, und schon steht man bei Google ganz oben. Dagegen kann man leider wenig machen.
Bisschen wie bei der Taufe. Klar, kann man als Erwachsener aus der Kirche austreten, (getaufter) Christ bleibt man dennoch.

Hectic
29.07.2010 22:27

...und was sagt das bissel Wasser über meinen Glauben aus?

nukularteilchen
29.07.2010 16:58
„Gefällt mir” ;)

Der Österreicher
29.07.2010 16:14

Ein echter Bobo!!!

beat843796
29.07.2010 15:22
...

zeimlich cooler und vorbildlicher typ dieser zuckerberg. ob mir das mit 1mrd am konto auch gelingen würde...?

Alex M
29.07.2010 14:57
Irgendwie macht ihn das sympathisch.

Rico Whatever
 
29.07.2010 12:25
Mittendrin statt nicht dabei

Übrigens: Wer nicht dabei ist trotzdem mittendrin.

Facebook erlaubt nämlich das Verschicken von join-me Einladungen. An Deine e-mail (z.B. Vorname.Nachname) ergehen also Einladungen von ein paar Ex-Freundinnen und der jetzigen, außerdem vom Tischtennis-Club und vielleicht einem Arbeits-Kollegen. ... und schon haben sie Dich gerastert!

do the evolution
29.07.2010 15:32
und dann?

Stoppt den ZENSURWAHN der Politiker - JETZT
29.07.2010 13:04
wer eine vorname.nachname adresse hat, ist selbst schuld!

und wer sich bei facebook anmeldet auch!

am besten die seite komplett sperren - so kann facebook dich nicht mit "i like it"-bottons tracken.

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