"HMS Investigator"

Vor 157 Jahren in der Arktis verschollenes Schiff gefunden

29. Juli 2010 07:03

Expedition suchte nach Entdecker John Franklin - Wrack lag elf Meter unter der Wasseroberfläche

Montréal - Kanadische Archäologen haben in der Arktis das Wrack eines Schiffs entdeckt, das vor 157 Jahren verloren ging. Die britische "HMS Investigator" war 1850 auf die Suche nach dem Entdecker John Franklin in die Arktis geschickt worden. Die Mannschaft musste das Schiff nach drei Jahren aufgeben, da es nicht aus dem Eis befreit werden konnte. 

Expedition mit unglücklichem Ende

John Franklin war 1845 mit den beiden Schiffen Erebus und Terror und 128 Mann Besatzung aufgebrochen, um die legendäre Nordwest-Passage zwischen arktische Inseln des heutigen Kanada zu finden. Die Expedition endete in der Katastrophe, niemand kehrte lebend aus der Arktis zurück. Bis heute wurden keine Spuren der  Erebus oder Terror und ihrer beiden Mannschaften entdeckt.

Die "Investigator" wurde am Sonntag elf Meter unter der Wasseroberfläche in einer Bucht der Banks-Insel entdeckt, wie der kanadische Nationalparkmitarbeiter Marc-Andre Bernier am Mittwoch vor Journalisten bekanntgab. Der Fund sei "von größter Bedeutung. Dieses Schiff erschloss das letzte Stück der Nordwest-Passage", sagte Bernier. (red/APA)


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15 Postings
KTHXBYE
30.07.2010 14:20

Gleich runter in die Spirituslast und nachsehen, ob noch Whisky da ist.

Inländer Feind
30.07.2010 13:33
"Die Entdeckung der Langsamkeit"

ein grossartiges Buch von Sten Nadolny handelt von Franklins Reisen.
Und wenn ich schon dabei bin: vom selben Autor ein ausgesprochen steiles Werk: "Ein Gott der Frechheit"
Beides im Piper Verlag erschienen

Ret Marut
29.07.2010 21:33
"lag[!] unter der Wasseroberfläche"

"wurde am Sonntag elf Meter unter[!] der Wasseroberfläche entdeckt"

Also was jetzt?

yomellamo
30.07.2010 09:34

.. versteh ihre frage nicht.

das schiff lag elf meter unter der wasseroberflaeche auf dem meeresboden herum. Wo sehen sie das problem?

santiago nasar
29.07.2010 20:30
"die schrecken des eises und der finsternis"

vom ransmayr würde ich dazu empfehlen.

Nick Tameer
29.07.2010 22:27

Ein schönes Buch, wenn auch, um dies zu ergänzen, nicht über diese Expedition, sondern jene glimpflicher verlaufene österreichisch-ungarische, der ein ödes arktisches Felsenarchipel den Namen "Franz-Josefs-Land" verdankt.

Süffisant
29.07.2010 11:24
gibt es überlebende?

Knochenmann
31.07.2010 14:21

Das ist unklar. Man hat nur ihre Köüfe gefunden, der Großtel der Körper ist abgängig.

Nick Tameer
29.07.2010 22:31

Nein, dazu brauch ich gar nicht zu googeln, es ist leider eine Gewissheit, dass alle Teilnehmer gestorben sind.

a grünes stricherl
 
29.07.2010 14:53
VillacherBier
29.07.2010 21:17
lolwut?

frankiegoes
29.07.2010 10:17
Barrow's Boys

von Fergus Fleming lesen. Faszinierend, Capt. Kirk.

Abdul al Hazred
30.07.2010 08:17
ad Barrow's Boys

sehr schönes buch; wärmstens zu empfehlen.

liangs expedition ins goldgepflasterte timbuktu hat mich am meisten erheitert.

Unzensuriert
29.07.2010 08:45

global warming machts möglich?

a grünes stricherl
 
29.07.2010 10:53
definitiv ja

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