Kolonisierungspläne

Buzz Aldrin plädiert für "Einweg-Ticket" zum Mars

28. Juli 2010 17:11

Astronautenlegende stellt Plan vor, wie sich die ersten Menschen auf dem Mars ansiedeln könnten

Hannover - Er durfte seinerzeit vom Mond zurückkehren - aber der kreist ja auch vergleichsweise in der Nachbarschaft. Beim Mars sehen die Distanz und die sich daraus ergebenden logistischen und menschlichen Probleme schon anders aus - unter anderem deshalb wird derzeit die "Mars500"-Simulation in Russland durchgeführt, mit der getestet werden soll, wie potenzielle Marsfahrer damit zurecht kommen, über Monate und Jahre hinweg auf engstem Raum miteinander zu leben.

Marsfahrern in spe machte Astronautenlegende Edwin "Buzz" Aldrin, der zweite Mann auf dem Mond, nun einen radikalen Vorschlag: Fliegt hin, aber nicht mehr zurück. "Einweg-Tickets werden uns einfacher, preiswerter und früher dorthin bringen", sagte der 80-Jährige dem Magazin "Technology Review". "Wer zum Mars reist, sollte entschlossen sein zu bleiben."

Für die Mars-Besiedelung sieht Aldrin seinen bereits 1985 vorgestellten "Aldrin Cycler" vor: Ein Raumschiff bewegt sich auf einer Bahn, die es in regelmäßigen Abständen um Erde und Mars herumführt; ein anderes Schiff kann daran andocken. 2025 soll die Landung auf dem Mars-Mond Phobos stattfinden, einige Wohnelemente mit im Gepäck. 2027 folgen dann - so seine Vision - die ersten Menschen, die eineinhalb Jahre bleiben. 2031 sollen dann drei Menschen nach Phobos reisen, die nicht mehr zurückkehren werden. Später sollen sechs weitere Menschen von der Erde dazustoßen und 2033 oder 2035 gemeinsam den Mars betreten.
 (red/APA)

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Posting 1 bis 25 von 94
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Franz Josef Lolinger
12.08.2010 11:01
Kein Problem

Wir werden uns anpassen!

Prinzess V
02.08.2010 16:48
Mir fallen da...

...ganz spontan ein paar sehr konkrete Vorschläge für die Einweg-Exkursion ein.

Roter Baron
04.08.2010 13:45

der flieger wär übervoll
die ersten jahrzehnte

roter baron

Bitte Bitte
02.08.2010 01:34
Danke Buzz für den Artikel und diesen thread

Monty Python ist ein Dreck dagegen :-)

ANNOnymus
 
01.08.2010 17:09

ICh finde Großen gefallen an diesem Gedanken , sogar sehr großen , jedoch sind hier einige der Probleme nach wie vor ungeklärt

am Wichtigsten ist wohl das sich sogar bei den ersten langzeit Missionen schon gezeigt hat das wenige Menschen auf engem raum schnell probleme miteinander Kriegen !
und bei den Erdnahen missionen konnte man noch gut kontakt halten beim MArs ist es schon anders .

und dan noch die sache mit der Gravitation !
Der Mars ist nur 1/3 so groß wie die Erde und das ist schon sehr problematisch und dan Phobos ?

Meiner Meinung nach sollte ma MAssiver denken eine Kolonie mit 100 bis 500 Menschen eine wirklich autarke Geselschaft in der es Menschen mit vielen verschiedenen Berufen gibt

und damit es Marskinder gibt.

Marquis de Sade
 
31.07.2010 10:17
Wer kennt noch BARIS?

Buzz Aldrin's Race Into Space!

Ein geniales Spiel der... hm... frühen 90er?
Ging um das Rennen der Amis und Russen zum Mond. Erfolgreiche Missionen bestehen (erster Satellit im All, lunar/mars/venus/merkur flyby, 1st EVA, etc bis hin zur Mondlandung) um Fördergelder zu bekommen und ständig die Angst, dass eines der Drecksteile irgendwo nicht funktioniert und was schiefgeht.

Besch...eiden war, dass die Herrschaften damals die Wahrscheinlichkeitsrechnung verkackt haben. Am Boden hieß es 93% Erfolg und dann wurde JEDER von zB 5 Missionsabschnitten dem %satz berechnet (und 5x0,93 ist nunmal nicht 0,93).

Tja, wie dem auch sei... ich wünsch mir ein BARTM! Das Spielkonzept war nämlich vom feinsten. Und mit USA, RUS, JAP, CHI wären gleich 4 da.

ÖVP und Banken sind eine Seuche !
31.07.2010 07:06
es wurde immer auf strahlen im weltraum hingewiesen

King Of Kronenzeitung
30.07.2010 22:30

Was für ein merkwürdiges Bild.....

living reef
30.07.2010 16:35
und in tausend jahren

kommen alle zurück und retten die erde ;-)

W_O_L_F_G_A_N_G
30.07.2010 10:44
"Er durfte seinerzeit vom Mond zurückkehren..."

Naja, zumindest sein Körper ist wieder zurückgekehrt.

:-)

Sepp Seppi
30.07.2010 09:15
mein Respekt gilt nach wie vor dem Hr. Aldrin

aber es gab schon einmal einen Artikel, wo er das propagiert hat und ich habe schon damals gepostet, daß er damit übers Ziel schießt. Agesehen von den menschlich psychologischen Problemen....was bitte soll denn technologisch einfacher sein, statt einer Rückkehrmöglichkeit eine dauerhafte Siedlung für Menschen am Mars einzurichten. Das fängt bei Sauerstoff, Rohstoffen usw an,... ?

WBR
30.07.2010 17:04
Kolonisation ist reizvoller

Und rein technisch dürfte es wirklich wesentlich einfacher sein, Menschen ohne Rückkehr-Rakete auf dem Mars abzusetzen und dann alle 2 Jahre (Annäherung) ein Fresspaket zu schicken.
Sauerstoff ist kein Problem, eine Energiequelle vorausgesetzt. Eine Marsstation hätte gegenüber der ISS den Vorteil, Material aus der Umgebung beziehen zu können.
http://de.wikipedia.org/wiki/Saba... er-Prozess
Wasser und Sauerstoff würden außerdem nicht einfach verbraucht, sondern blieben lange Zeit im Kreislauf, es wäre nur wenig Nachschub nötig.
So richtig Zukunftsmusik wäre dann eigentlich erst ein "natürlicher" Kreislauf mit Pflanzen als Nahrungs- und Sauerstoffquelle.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bios... %C3%A4re_3

Zeitvertreiber
30.07.2010 17:53
Schwerkraft

Und wie sollen die Menschen dort, wenn sie bleiben mit der fehlende Schwerkraft zurecht kommen? Astronauten der MIR tragen ja irreparable Schäden seit ihrem Aufenthalt mit sich herum. Keine Lebensbedrohlichen was ich weiss zwar, aber na ja.... Wenn ich mir denke dann bleiben dort Menschen einige Jahre...

Raubkopierer
31.07.2010 10:53

der muskel und knochenschwund kann durch training am ergometer, etc ausgeglichen werden. überhaupt hat der mars schwerkraft, aslo dürfte das problem bedeutend geringer ausfallen.

WBR
30.07.2010 21:29
Der Mars hat Schwerkraft

Auf den Raumstationen im Erdorbit befinden sich die Astronauten in Schwerelosigkeit.
Auf dem Mars ist Schwerkraft vorhanden. Sie ist lediglich geringer als auf der Erde (gut ein Drittel).
Die verringerte Schwerkraft mag zwar auch ihre Auswirkungen haben, es ist aber sicher nicht mit völliger Schwerelosigkeit vergleichbar.
Tägliches Marsjoggen mit Druckanzug und schwerem Atemtornister dürfte zum Ausgleich vermutlich genügen.
:-)
Ich bin sicher, eine Marsstation hätte massenhaft schwierige Probleme zu bewältigen. Die geringe Schwerkraft dürfte eines der kleinsten sein.

duke box
29.07.2010 20:41

handtuch nicht vergessen!

muppetbasher
29.07.2010 17:23
Danke Buzzy!

Die Steilvorlage, genutzt von vielen Mitpostern hier: Der Abend ist gerettet!

ernst thaelmann1
29.07.2010 16:03

khg, maischberger und der westi wären geeignete austronauten für dieses projekt.
nur, kann man dies dem mars zumuten, wo der doch verbrauchte energien gleich wieder zurückbringt?

djang
02.08.2010 10:45

Habe mir das Gleiche gedacht...

Ich nominiere:
KHG, Strache, Uwe Scheuch

Ersatz: Harald Vilimsky

Westi muss zu Unterhaltungszwecken unbedingt auf der Erde bleiben!!

M. P.1
31.07.2010 04:31

Die 3 Genannten und als Ergänzung der HC und (Frau gehört auch dazu) die Fekter sind für größere Aufgaben geeignet. Mars ist zu nahe. Für diese Fünf hätte ich eine intergalaktische Reise vorgesehen.

Die kriegen den Abschiebe-Bescheid: raus aus der Milchstraße.

Waldorf
 
29.07.2010 15:38

Ist der das letzte Jahr ohne Raumanzug um die Sonne gedriftet?

badat
29.07.2010 18:36
Ja

Genau so wie Sie. Und ich. Und jeder andere Mensch auf diesem Planeten, mit fast 30km/sek.

metall81
29.07.2010 14:09
Isses...

..vielleicht irgendwie möglich einen Wissenschaftsartikel mal nicht mit Politikseitenhieben vollzuspammen?

Alex M
29.07.2010 14:52
... bzw mit FS3-Bashing!

santiago nasar
29.07.2010 14:49
grundsätzlich schon,

es lag halt so auf der hand. und ob das ein "wissenschaftsartikel" ist, wäre schon auch noch eine frage.

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